Mühle + Mischfutter

Kontroverse Paneldiskussion beim Milling Forum Europe 2026

Ausbildung in der Müllereibranche

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Ausbildung in der Müllereibranche

Wie gewinnt die Müllereibranche genügend qualifizierten Nachwuchs? Wie müssen Betriebe und Schulen zusammenarbeiten? Und braucht es mehr Geduld mit gewachsenen Bildungssystemen oder endlich deutlich mehr Tempo? Beim Milling Forum Europe 2026 trafen unterschiedliche Positionen aufeinander.


KI-Zusammenfassung
  • Beim Milling Forum Europe 2026 diskutierten Branchenvertreter über den anhaltenden Fachkräftemangel und Wege, mehr junge Menschen für die Müllerei zu gewinnen.
  • Die Lage unterscheidet sich je nach Bereich: An einigen Schulen sind die Müllerklassen voll, während Unternehmen weiterhin offene Stellen und zu wenige Bewerbungen melden.
  • Als wichtige Maßnahmen nannten die Teilnehmer aktive Berufsorientierung, Praktika, direkte Gespräche mit Auszubildenden und eine attraktiv gestaltete Ausbildung im Betrieb.
  • Auch gezielte Zuwanderung und internationale Ausbildungswege wurden als Chancen angesprochen; als Beispiel diente das reformierte französische BTSA-BioQUALIM-Programm.
  • Die Diskussionsteilnehmer betonten, dass die Branche sichtbarer werden und die Zusammenarbeit zwischen Betrieben und Schulen stärken müsse.

Diese Zusammenfassung wurde von KI erstellt. Sie kann möglicherweise Fehler enthalten. Verlässliche Informationen entnehmen Sie bitte dem Artikel.

Michael F. Weber, Schulleiter der Swiss School of Milling, moderierte das Gespräch. Auf dem Podium saßen Jan Cordesmeyer, geschäftsführender Gesellschafter der Hemelter Mühle und Präsident von European Flour Millers, Norman Krug, Geschäftsführer der Dresdener Mühle und bei der Bindewald & Gutting Mühlengruppe für die Ausbildung zuständig, Dr. Andreas Baitinger, Schulleiter der Gewerblichen Schule Im Hoppenlau, sowie Alexander Schnelle von Bühler und Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Müllerschule Braunschweig.

Die folgende Fassung gibt die Diskussion redigiert wieder. Satzabbrüche, Versprecher und reine Wiederholungen wurden entfernt. Aussagen, Zuspitzungen, Wortspiele und der persönliche Ton der Sprecher blieben erhalten.

Sehr gut in der Problemerfassung

MICHAEL F. WEBER

Vor ungefähr acht Jahren, Andreas, haben wir in Detmold schon einmal über die Ausbildung gesprochen. Damals fragte ein Müller: „Was sollen wir machen, damit wir mehr Auszubildende bekommen?“ Acht Jahre später haben wir immer noch dasselbe Problem. Das legt den Verdacht nahe, dass wir in Europa sehr gut in der Problembewunderung sind, aber nicht richtig in die Pötte kommen. Deshalb meine Frage: Welche Hoffnung verbinden Sie mit dieser Podiumsdiskussion?

JAN CORDESMEYER

Meine Hoffnung ist, dass wir das Problem gemeinsam erörtern, uns seiner wirklich bewusst werden und vielleicht die eine oder andere Maßnahme beschließen oder zumindest Ideen entwickeln, wie es besser weitergehen kann.

NORMAN KRUG

Wir sollten die Lage kritisch betrachten. Wir stehen vor großen Problemen, die wir lösen können, aber eben nur,…

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