Der Verband Glück Zu am Verbandstag 2025
Bild von: Sabien Kemper
Wenn sich alle drei Jahre das Who-is-Who der Müllerei einfindet, ist es wieder soweit. Der Verband „Glück zu“ lud am Pfingstwochenende vom 7. bis 9. Juni zum Verbandstag ins Steigenberger Parkhotel nach Braunschweig ein. Bereits zum 38. Mal versammelten sich aktive und ehemalige Müllerschülerinnen und -schüler, Verbindungsmitglieder, Couleurträger, Industriepartner und Ehrengäste, um ein Wochenende lang die Farben, den Austausch und die Erinnerung an eine traditionsreiche Berufsausbildung hochleben zu lassen.
KI-Zusammenfassung
- Rund 250 Teilnehmer aus Deutschland und dem Oman kamen zum Verbandstag 2025 nach Braunschweig, um sich auszutauschen, zu beraten und zu feiern.
- Der Verband würdigte Herbert Pertl, der nach acht erfolgreich organisierten Verbandstagen in den Ruhestand geht.
- Beim Festball im Waldhaus Oelper wurden langjährige Mitglieder geehrt; ein Überraschungsbuffet sorgte für festliche Stimmung.
- In seiner Festrede hob Verbandspräsident Michael Kammann die Deutsche Müllerschule Braunschweig als traditionsreichen und wichtigen Ausbildungsort hervor.
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Dass ein Verband, der 2026 stolze 125 Jahre alt wird, kein bisschen angestaubt ist, bewiesen die rund 250 Teilnehmer mit ihrer ansteckenden Festlaune. Aus allen Teilen der Republik (und sogar aus dem Oman) waren sie angereist, um sich zu erinnern, zu beraten – und zu feiern. Der humorvolle Rückblick auf die Studienzeit traf auf Diskussionen über die Zukunft der Branche, gewürzt mit Selbstironie und einem Schuss Bier.
Besonderer Applaus galt Herbert Pertl, der sich nach acht erfolgreich organisierten Verbandstagen in den ehrenvollen Ruhestand zurückzieht, wohl wissend, dass man ihn beim nächsten Mal als Ehrengast zurückerwartet. Walzer statt Walzenstuhl hieß es dann am letzten Abend. Der große Festball fand statt im Waldhaus Oelper mit Überraschungsbuffet statt Überraschungsinspektion und der Ehrung langjähriger Mitglieder.
Natürlich kam auch das Fachliche nicht zu kurz. In der Festrede des Verbandspräsidenten wurde die Deutsche Müllerschule Braunschweig als das beschrieben, was sie seit über einem Jahrhundert ist: ein Fels in der Brandung der Ausbildung, ein Hort der Kompetenz – und ein Ort, an dem die „Allrounder-Eigenschaften“ des Müllers noch gelehrt und gelebt werden. Die Schule möge, so der Wunsch des Präsidenten, weiterhin „vivat, crescat, floreat“ – leben, blühen und gedeihen!