Mühle + Mischfutter

Innovationsprojekt in Sachsen

Projekt LeguMob startet in Sachsen: Mobile Verarbeitung von Hülsenfrüchten

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Das Projekt LeguMob entwickelt eine mobile Verarbeitungseinheit für Hülsenfrüchte. Bis Ende 2028 soll eine umsetzungsreife Planungsskizze vorliegen.


KI-Zusammenfassung
  • Das Projekt LeguMob entwickelt ein Konzept für die mobile Verarbeitung von Erbsen, Sojabohnen und Lupinen direkt auf landwirtschaftlichen Betrieben.
  • Die Partner untersuchen benötigte Verarbeitungsschritte, Anlagenkapazität, Anpassungsmöglichkeiten sowie Anschaffungs- und Betriebskosten.
  • Geprüft werden auch Modelle zur gemeinsamen Finanzierung und Nutzung; digitale Anwendungen sollen Einsatzplanung und Abstimmung von Angebot und Nachfrage erleichtern.
  • Bis Dezember 2028 soll eine Planungsskizze als Grundlage für Investitionsentscheidungen vorliegen. Die wirtschaftliche Tragfähigkeit wird noch untersucht.
  • Landwirtschaftliche Betriebe – auch ohne bisherigen Leguminosenanbau – sind eingeladen, an einer etwa zweiminütigen Online-Umfrage teilzunehmen.

Diese Zusammenfassung wurde von KI erstellt. Sie kann möglicherweise Fehler enthalten. Verlässliche Informationen entnehmen Sie bitte dem Artikel.

Das Projekt LeguMob entwickelt ein Konzept für die mobile Verarbeitung von Hülsenfrüchten. Landwirtschaftliche Betriebe sollen Erbsen, Sojabohnen oder Lupinen künftig vor Ort für die eigene Verwendung aufbereiten oder als Futtermittel beziehungsweise Rohstoff für Lebensmittel vermarkten können. Das Konzept richtet sich an ökologisch und konventionell wirtschaftende Betriebe.

Hülsenfrüchte können Stickstoff aus der Luft mithilfe von Knöllchenbakterien binden und in der Fruchtfolge zur Bodenfruchtbarkeit beitragen. Für ihren regionalen Anbau und Absatz fehlen jedoch mancherorts verlässliche Vermarktungswege und geeignete Verarbeitungsmöglichkeiten. Hinzu kommen Transportwege zu zentralen Verarbeitern oder Händlern. An LeguMob arbeiten das Umweltzentrum Dresden e.V., das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Gäa e.V. Ökologischer Landbau und die Lerchenbergmühle GmbH. Das Projekt gehört zum Land.Vision-Bündnis und wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. Die Projektpartner untersuchen, welche Verarbeitungsschritte landwirtschaftliche Betriebe benötigen, welchen Durchsatz eine mobile Anlage erreichen müsste und wie sie sich an unterschiedliche betriebliche Voraussetzungen anpassen ließe. Zugleich prüfen sie Anschaffungs- und Betriebskosten sowie die Auslastung, die für einen wirtschaftlichen Betrieb erforderlich wäre. Da eine Anlage für einzelne Betriebe zu teuer sein könnte, untersuchen die Partner auch Modelle für die gemeinsame Finanzierung und Nutzung. Digitale Anwendungen sollen unter anderem die Einsatzplanung und die Abstimmung zwischen Angebot und Nachfrage unterstützen.

Bis zum Projektende im Dezember 2028 soll eine Planungsskizze vorliegen, die als Grundlage für Investitionsentscheidungen landwirtschaftlicher Betriebe oder Zusammenschlüsse dienen kann. Ob und unter welchen Bedingungen eine mobile Verarbeitungseinheit wirtschaftlich betrieben werden kann, ist Gegenstand der laufenden Untersuchung. Für die Planung bitten die Projektpartner landwirtschaftliche Betriebe um Teilnahme an einer etwa zweiminütigen Online-Umfrage. Sie richtet sich auch an Betriebe, die bisher keine Leguminosen anbauen.

Link zur Umfrage. Weitere Informationen auf der Projektwebsite.