Mühle + Mischfutter

Besuch der Staatsministerin, Besichtigung Backhaus Rischart und hochkarätige Speaker

Verbandstag 2026 Bayerischer Müllerbund

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Verbandstag 2026 Bayerischer Müllerbund

Dinner Speech von Ulrike Scharf, Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales im Kaufmanns-Casino am Odeonsplatz.

Bild von: StMAS/Schäffler

Am 13. und 14. März 2026 kamen in München die Mitglieder des Bayerischen Müllerbundes e.V. und des Bayerischen Handelsmühlen-Verbandes e.V. zu ihrem Verbandstag zusammen. Die Veranstaltung bot Raum für fachlichen Austausch und zur Diskussion aktueller Entwicklungen aus Wirtschaft und Politik.


KI-Zusammenfassung
  • Der Verbandstag des Bayerischen Müllerbunds begann mit einer Führung durch das neue Backhaus Rischart an der Münchner Theresienhöhe, in dem 110 Mitarbeitende rund 120 Produkte herstellen.
  • Bei der Dinner Speech im Kaufmanns-Casino sprach Staatsministerin Ulrike Scharf über Leistung, Arbeit und Solidarität; anschließend tauschten sich die Gäste mit ihr aus.
  • Die Mitgliederversammlung im Hofbräuhaus entlastete Vorstand und Geschäftsführung einstimmig und zeichnete Martin Hacker für seinen Sieg beim internationalen Wettbewerb „Mühlenmasters“ aus.
  • Die Vorträge behandelten wirtschaftliche Belastungen für Handwerk und Mittelstand, die Bedeutung von Qualität und Zusammenarbeit in der Backbranche sowie geopolitische Folgen für Wirtschaft und Märkte.

Diese Zusammenfassung wurde von KI erstellt. Sie kann möglicherweise Fehler enthalten. Verlässliche Informationen entnehmen Sie bitte dem Artikel.

Wie kann ein Verbandstag besser beginnen als mit einer Führung durch das neue Backhaus des bekannten Münchner Traditionsunternehmens Rischart? „Backen in und für München“, so begrüßte Chef Magnus Müller-Rischart die Gäste an der Theresienhöhe. 110 Mitarbeiter produzieren hier etwa 120 verschiedene Produkte, vom Sandwich bis zur Spezialtorte. Seine 19 Filialen rund um München backen nicht auf, und sie werden bis zu fünfmal täglich frisch beliefert. Der alte Betrieb war zu klein geworden, jetzt wird fast die doppelte Fläche erreicht, die auch weitere Ausbauten erlaubt. Die mit 1,2 Mio. Besuchern meistbesuchte und umsatzstärkste Bäckereifiliale gehört dem Unternehmen und steht neben dem Marienplatz mit Blick auf den Viktualienmarkt.

Geschäftsführer Dr. Josef Rampl begrüßt Magnus Müller-Rischart, welcher das Backhaus in der fünften Generation seit 2009 leitet (Foto: Sabine Kemper).

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Das Café Rischart am Viktualienmarkt ist das umsatzstärkste Café Deutschlands (Foto: Sabine Kemper).
Die Führung der Müllerinnen und Müller durch das neu erichtete Backhaus der Familie Rischart startet mit einem kurzweiligen Vortrag und einem Imagefilm (Foto: Sabine Kemper).
Der Vorsitzende des Bayerischen Müllerbunds Rudolf Sagberger und Geschäftsführer Dr. Josef Rampl bedanken sich für die Führung durch das neue Backhaus (Foto: Sabine Kemper).

Baubeginn war 2023 und neben der Backfabrik wurden ein Hotel mit Boardinghaus, ein Café und hundert Ein-Zimmer-Werkswohnungen errichtet. Vom obersten Stockwerk überblickt man die Wiesn, auf der während des Oktoberfestes mit Rischarts Café Kaiserschmarrn ein eignes Festzelt betrieben wird. Trotz aller Superlative merkt man während des Firmenbesuchs, dass das Unternehmen ein familiengeführter Handwerksbetrieb geblieben ist, dar Wert auf Premiumqualität legt.

Produktionsverwalter Christoph Wiedermann (Mitte) ist gelernter Bäckermeister und führte die Gruppe kompetent durch die Räume des neuen lichtdurchfluteten Backhauses Rischart (Foto: Sabine Kemper).
Während der Führung gab es genug Zeit für Fragen (Foto: Sabine Kemper).
Nach der Führung ging es auf die Dachterrasse des neuen Backhauses mit Blick auf München sowie den 100 Werkswohnungen (Fotos: Sabine Kemper).
Hans Haller, Timm Scharf (Otto Crienitz GmbH) und Dr. Rudolf Rampl auf dem Dach des neuen Backhauses (Foto: Sabine Kemper).

Dinner Speech im Kaufmanns-Casino

Am Abend trafen sich die Teilnehmer des Verbandstags zur traditionellen Dinner Speech im Kaufmanns-Casino am Münchner Odeonsplatz. Nach der Begrüßung durch Rudolf Sagberger, Präsident des Bayerischen Müllerbundes und einem kurzen Überblick von Geschäftsführer Dr. Josef Rampl hielt die Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Ulrike Scharf einen Vortrag und forderte, dass sich Arbeit und Leistung in unserer Gesellschaft wieder lohnen muss. Ebenso müssten Leistungsbereitschaft und Solidarität wieder in Einklang gebracht werden. Im Anschluss gab es die Möglichkeit zum direkten Austausch mit der Ministerin.

Der Vorsitzende Rudolf Sagberger (links) begrüßt seine Gäste Hans Haller und Norbert Lötz (rechts), Präsident des Verbandes Deutscher Großbäckereien (Foto: StMAS/Schäffler).
Die Festveranstaltung fand im Kaufmanns-Casino am Odeonsplatz statt (Foto: StMAS/Schäffler).
(V.l.n.r.): Geschäftsführer Dr. Josef Rampl, Staatsministerin Ulrike Scharf und Ralph Seibold, SchapfenMühle (Foto: StMAS/Schäffler).
Nach dem Dinnerspeech der Ministerin gab es Raum für Diskussionen (Foto: Sabine Kemper).
Mehlkönigin Luisa Winkler von der Winkler Mühle kam mit ihrem Vater zur Veranstaltung (Foto: Sabine Kemper).
Ein gelungener und gut organisierter Abend, der mit vielen Gesprächen ausklang (Foto: Sabine Kemper).

Mitgliederversammlung im Hofbräuhaus

Die Mitgliederversammlung fand am Samstag im Münchner Zimmer des Hofbräuhauses statt. Nach der einstimmigen Entlastung von Vorstandschaft und Geschäftsführung folgte ein Programmpunkt mit besonderer Aufmerksamkeit. Martin Hacker von der Hacker-Mühle in Untervilslern wurde für seinen Sieg beim internationalen Wettbewerb „Mühlenmasters“ ausgezeichnet. Nach einem Weißwurstfrühstück begann der öffentliche Teil des Verbandstags. Markus Saller, wirtschaftspolitischer Sprecher der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, richtete ein Grußwort an die Teilnehmer und skizzierte die gegenwärtigen wirtschaftspolitischen Belastungen für Handwerk und Mittelstand. „Backwaren erzeugen Emotionen“ war das zentrale Thema von Norbert Lötz, Präsident des Verbandes Deutscher Großbäckereien: „Wir Bäcker haben das Glück, das wir sehen, was wir machen“. Zusätzlich muss die Qualität stimmen, sonst wird es für viele Betriebe nicht mehr zu schaffen sein, die Herausforderungen zu meistern. Immer wichtiger werde die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Müllerei und Bäckerei. Den Schlusspunkt setzte Dr. Jürgen Michels, Chefvolkswirt der Bayerischen Landesbank (BayernLB). Er ordnete sehr anschaulich die wirtschaftlichen Folgen der aktuellen geopolitischer Verwerfungen ein und analysierte deren Auswirkungen auf Konjunktur, Kapitalmärkte und unternehmerische Entscheidungen. Sein Vortrag kann bei Bedarf über die Geschäftsstelle des Bayerischen Müllerbundes angefordert werden.

Der Saal im Hofbräuhaus am Samstag war bis auf den letzten Platz besetzt (Foto: Sabine Kemper)
Einen sehr interessanten und kurzweiligen Vortrag mit vielen Informationen unterstützt von anschaulichen Grafiken hielt Dr. Jürgen Michels, Chefvolkswirt der Bayerischen Landesbank (BayernLB) (Foto: Sabine Kemper).
Künftige Herausforderungen der Backbranche waren das Thema des praxisnahen und spannenden Vortrags von Norbert Lötz (Foto: Sabine Kemper).

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Personen und Unternehmen