18.03.2025Pfeuffer Qualitätskontrolle „Made in Mainfranken“. Der Status ist dann der eines nicht weisungsgebundenen freien Mitarbeiters. Dieser ist von Sozialabgaben befreit. Die Hochschule ist bei diesen Dingen nur bedingt eine Hilfe. Behörden haben oft Sorge in eine Haftungsverpflichtung zu geraten. Ein weiteres Problem sind die Einkommensteuererklärungen. Hier müssen wir oft Unterstützung leisten. Die deutschen Formulare sind für die ausländischen jungen Leute kaum allein zu bewältigen. Hier würden wir uns wünschen, dass die Hochschulen Unternehmen unterstützen und für Werksstudenten Leitfäden herausgeben würde. Auch könnten die Behörden von Beginn an unterscheiden zwischen Studenten und ausländischen Arbeitskräften. M+M : Wie sieht es aus mit Regularien? Sie müssen technisch immer am Ball bleiben und innovativ sein. Wie bringen Sie sich als Unternehmen ein? Lothar Pfeuffe r: Das ist ganz schön herausfordernd, auch zeitlich. Wir exportieren viele unserer Produkte und stellen uns den internationalen Normen, Standards und Eichvorschriften. Jetzt ist aber beispielsweise die Getreidefeuchte kein einheitlich geregelter Parameter. Im Gegenteil kocht innerhalb der EU jedes Land sein eigenes Süppchen. Im Inland sind wir aktuell an einer neuen Regulierung der Schüttdichte beteiligt. Die seit den 1930ern bekannten Zylinder aus Messing sind weit verbreitet und viele NIR-Geräte und Getreidefeuchtemesser haben diese Funktion integriertvon Sabine Kemper
31.10.2024RomerLabs zu verschärften Mykotoxin-Grenzwerten durch die EU. Bei Zearalenon in unverarbeitetem Maiskorn beträgt die maximale LOQ 175 ppb und die bevorzugte LOQ 70 ppb. Eine Ausnahme bildet die Regelung für Aflatoxine, bei denen die LOQ über alle Matrizes hinweg ≤ 1 ppb und für Babynahrung sowie Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke ≤ 0,1 ppb betragen muss. Neben der Einführung von LOQ-Anforderungen aktualisierte die EU in den Jahren 2023 und 2024 die regulatorischen Mykotoxingrenzwerte, setzte neue Höchstwerte fest und erweiterte die regulierten Warenkategorien. Insbesondere wurden die T-2- und HT-2-Toxine von einer Empfehlung zu einer festen Verordnung hochgestuft, was eine striktere Kontrolle dieser Mykotoxine bedeutet. Die überarbeiteten Verordnungen zielen darauf ab, die Lebensmittelsicherheit durch eine umfassendere Abdeckung von Waren und die Anpassung der Höchstgehalte an das aktuelle wissenschaftliche Verständnis zu verbessern.von Carola Feindt