Mühle + Mischfutter

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15.11.2023

Foodwatch täuscht Verbraucher

. Gemeinsam mit IP-SUISSE können wir die Mengen für Brote und Päckli-Mehl kontinuierlich steigern und den Mehlen in bestehender IP-SUISSE-Qualität laufend zumischen. Mit der diesjährigen Getreideernte erwarten wir einen Anteil an pestizidfrei angebautem Weizen von über 50% und bei Dinkel sogar 100%. Das Ziel ist es, bis 2024 zu 100% auf diese Qualität umgestellt zu haben. Wichtig noch zu wissen: Der Weizen war auch vor der Umstellung pestizidfrei. Es wird neu zusätzlich auf ein Herbizid im Anbau verzichtet." Foodwatch will mit Falschaussagen mediale Aufmerksamkeit erzielen. Kein Wunder dass der Spendenfluss abnimmt und immer mehr Verbraucher ihre Unterstützung für den Lobbyverein aufkündigen. Denn geschädigt werden nicht nur die Verbraucher in ihrem Vertrauen, sondern vor allem die Getreideverarbeiter und Anbauer, die Bäckereien und kleine Geschäfte, die regionale Getreideprodukte anbieten und nun diese willkürlich in die Welt gesetzten Anschuldigungen widerlegen und die korrekte Sachlage persönlich ihren Kunden erklären müssen. Getreide wird angebaut und vermahlen in Deutschland, Österreich und der Schweiz meist von kleinen und mittelständigen Betrieben, die oft seit mehreren Generationen in Familienhand sind. Sie produzieren und verarbeiten Getreide unter strengsten Kontrollen, mit regelmäßigen Audits und Prüfungen, oft mit erheblichen Anstrengungen und Investitionen, um den Betrieb nachhaltig klima- und umweltfreundlich zu machen

von Sabine Kemper

Foodwatch täuscht Verbraucher
13.11.2023

Foodwatch täuscht Verbraucher mit Desinformationen

.) setzt sich folgend zusammen: Buchweizenmehl inkl. Pseudogetreide wie Quinoa und Chia (115 Proben), Dinkel (36 Proben), Gerste (17 Proben), Hafer (21 Proben), Hirse (6 Proben), Mais (7 Proben), Reis (320 Proben), Roggen (57 Proben), Weizen (192 Proben), Hopfen (5 Proben), Sesamsamen (138 Proben), Buchweizenmehl (6 Proben), Dinkelflocken (27 Proben), Dinkelmehl (14 Proben), Haferflocken (55 Proben), Hirsemehl (2 Proben), Gerstengraupen (2 Proben), Gerstenmalz (4 Proben), Maiskonserven (3 Proben), Maisgrieß (2 Proben), Rapsöl (6 Proben), Sesamöl (2 Proben) Reisflocken (2 Proben), Roggenschrot (4 Proben), Roggenmehl (167 Proben), Weizenkleie (1 Probe) und Weizenmehl (133 Proben). Die Anzahl der Proben ist nicht statistisch repräsentativ, ebenso wie die von Österreich. Ein Rückschluss auf die Gesamtanzahl aller Getreideprodukte ist unseriös. Für die Berichterstattung an die (EFSA) und die Europäische Kommission werden die Proben in "surveillance samples" und "follow-up enforcement samples" unterteilt. Als "surveillance"-Proben bezeichnet man dabei die Plan- und die Monitoring-Proben, also ganz normal zufällige Proben. Während Verdachts-, Beschwerde- und Verfolgsproben unter der Bezeichnung "follow-up enforcement"-Proben zusammengefasst werden - hier sind selbstverständlich schlechtere Werte erwartbar. Von den 20.603 Proben des Berichtsjahres fallen insgesamt 20.022 Proben in die Kategorie "surveillance" und 581 Proben in die Kategorie „follow-up enforcement"

von Sabine Kemper, Rainer Miserre

Foodwatch täuscht Verbraucher mit Desinformationen
15.10.2023

Der Mythos von der Pestizidbelastung

. Nicht verkehrsfähige Lebensmittel werden beanstandet und dürfen nicht mehr im Handel angeboten werden. Den Bericht gibt es zum Herunterladen auf der Homepage des BVL, siehe den Link oben. Belastung mit Pflanzenschutzmittelrückständen ist abhängig vom Herkunftsland ‍ Im Untersuchungsjahr 2021 wurde bestätigt, dass Lebensmittel aus Deutschland und anderen EU-Mitgliedstaaten weniger mit Rückständen belastet sind als Erzeugnisse aus Nicht-EU-Staaten. So lagen die Quoten für Überschreitungen der gesetzlich festgelegten Rückstandshöchstgehalte für Waren aus Deutschland und anderen EU-Mitgliedstaaten in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich bei 1 bis 2 %, für Waren aus Nicht-EU-Staaten dagegen zwischen 5 und 10 %. Für das Jahr 2021 wurde mit 10,9 % (2020: 7,8 %) ein neuer Höchststand erreicht. Der Anstieg kann verschiedene Ursachen haben. Zum Bei-spiel können wegen der Witterungsbedingungen in den Herkunftsländern verstärkt Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen. Ergebnisse zu Rückständen in den verschiedenen Lebensmittelgruppen ‍ Während für die anderen Lebensmittelgruppen die Überschreitungsquote im Vergleich zum Vorjahr stagnierte (Obst und Gemüse) oder sogar sank (Getreide, Lebensmittel tierischen Ursprungs, Säuglings- und Kleinkindernahrung), war bei der Gruppe der verarbeiteten Lebensmittel ein deutlicher Anstieg an Überschreitungen auf 8,2 % im Jahr 2021 (2020: 3,1 %) festzustellen. Der Anstieg kann u. a

von Rainer Miserre, Sabine Kemper

Der Mythos von der Pestizidbelastung