Mühle + Mischfutter

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30.07.2025

Amandus Kahl mit Verfahrenstechnik für moderne Tierernährung

. Für Futterrezepturen, die nicht pelletiert werden – wie in der Legehennenfütterung –, ist die Expansion ein zentraler Hygieneschritt, da Keime und Erreger wie Salmonellen wirksam abgetötet werden. Bei Mastgeflügel, Ferkeln und Sauen verbessert sich durch den gezielten Stärkeaufschluss in einem KAHL Expander mit Kronenauslauf außerdem die Verdaulichkeit und Nährstoffverwertung deutlich, was sich direkt in der Tiergesundheit und Leistung widerspiegelt. Gleichzeitig ermöglicht die Vorbehandlung mit dem Expander eine signifikante Steigerung der Pelletierleistung. Die mechanisch und thermisch vorbehandelten Futtermischungen lassen sich leichter pressen. Das Ergebnis: ein 20 bis 30 % höherer Durchsatz, eine bessere Pelletqualität und ein reduzierter Verschleiß. Schule Mühlenbau adressiert mit seiner Expertise insbesondere Müllereibetriebe. Das Traditionsunternehmen bietet Lösungen zur Verarbeitung von Reis, Hafer, Getreide und Leguminosen – etwa zur Herstellung proteinreicher Zutaten für pflanzliche Lebensmittel. Mit ihrem gemeinsamen Auftritt repräsentieren TMSA, Amandus Kahl und Schule am Stand 3030 die technologische Vielfalt der KAHL Gruppe auf der VICTAM LatAm 2025. Von der Schälung und Verarbeitung von Getreide, Leguminosen und Ölsaaten über die Aufbereitung, Hygienisierung und Veredelung von Futtermittelkomponenten bis hin zur effizienten Pelletierung bieten sie Lösungen für mehr Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit in der Futtermittelindustrie.

Amandus Kahl mit Verfahrenstechnik für moderne Tierernährung
20.04.2023

Dinnissen baut neue Mischanlage für Solan Kraftfutterwerk

. Der eingebaute Pegasus-Mischer von Dinnissen bei Solan. Problem Reinigungszeit Beide Unternehmen arbeiten immer noch kontinuierlich zusammen, um die Systeme weiter zu optimieren. Wird in der Mischanlage Melasse in den Mischprozess eingebracht, führt dies zu hartnäckigen Verunreinigungen. Die einzige Möglichkeit, diese Verunreinigungen zu entfernen, ist die Trockeneisreinigung. Diese Reinigung ist zeitaufwendig, teuer und energieintensiv. Bei Solan wird jede Woche die Anlage gereinigt. Verständlich, dass man den Prozess verkürzen möchte. Melassiertes Mineralfutter ist ein schwieriges Produkt, das in sich reagiert und schwer zu reinigen ist. „Es gibt selbstverständlich Lösungen, um die Reinigungszeit zu verkürzen“, erklärt der bei Dinnissen zuständige Projektmanager Piet van Bommel „doch die müssen sich für ein Mischfutterwerk im finanziellen Rahmen bewegen. Die Lösungen, die wir für den Lebensmittelbereich haben, wären zu teuer.“ Aktuell arbeitet man aber an einer Verbesserung für Solan, die sich aber noch bewähren muss. Unternehmer Harald Schmalwieser bestätigt, dass die Anlage bisher im Alltag „sehr zufriedenstellend“ arbeitet. Wenn, dann sei nur das Thema Reinigung problematisch. Aber „wir arbeiten noch daran. Unter anderem an alternative Komponenten zu Melasse“, erläutert er das weitere Vorgehen dazu. Er würde sich jedenfalls immer wieder für Dinnissen Process Technology als Partner entscheiden. Teil der Mischanlage bei Solan.

von Sabine Kemper

Dinnissen baut neue Mischanlage für Solan Kraftfutterwerk