05.11.2025Bühler führt CompactMix ein – Präzision, Flexibilität und Energieeffizienz für köstliche Ergebnisse. Das ermöglicht die Herstellung einer breiten Palette von Schokolade und schokoladenähnlichen Anwendungen wie Füllungen, Aufstriche, Überzüge und geformte Produkte. Darüber hinaus können die Kunden in den Forschungs- und Trainingszentren von Bühler neue Rezepturen entwickeln und testen, Prozessparameter optimieren und die Maschinenleistung unter realen Produktionsbedingungen bewerten – was einen reibungslosen Übergang von Pilotversuchen zur Produktion im grossen Massstab gewährleistet. Mit dieser Kombination aus End-to-End-Lösungen und Prozess-Know-how ermöglicht Bühler den Herstellern, über die gesamte Schokoladenproduktion hinweg höchste Qualität, Effizienz und Konsistenz zu erreichen. «Mit CompactMix lancieren wir nicht nur eine neue Lösung, sondern ermöglichen es unseren Kunden auch, die Schokoladenproduktion neu zu denken. Von den Rohstoffen bis zum fertigen Produkt bietet Bühler die Technologie und das Know-how, um jeden Schritt des Prozesses zu unterstützen und den Kunden zu helfen, die Schokolade der Zukunft herzustellen – köstlich und erschwinglich», sagt Skeljzen Nesimi.
04.11.2025Spitzentechnologie bei Vitafort im A–Z Plant 4.0. Im neuen Werk verringert die hohe Zahl an Komponentensilos die Umrüstzeiten und ermöglicht Anpassungen an unterschiedliche Erntequalitäten. Kulik legt großen Wert auf Nachhaltigkeit mit dem Fokus auf Wasserwirtschaft, Energie und regionale Wertschöpfung. Vitafort installiert derzeit Photovoltaikanlagen. Weitere Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz befinden sich in Vorbereitung. Die Köche haben schon früh am Morgen die Suppenküche angeheizt. Ungarisches Gulasch muss stundenlang kochen. von Sabine Kemper
02.11.2025ife-Innovationspreis „Losgröße 1+“ für Amixon®. Damit erfüllt der Silomischer zentrale Aspekte für Anwendungen in der Lebensmittel-, Chemie-und Pharmaindustrie. Das Gyraton® Mischprinzip wird in verschiedenen Größen bis100 m³ gefertigt. Er kann chargenweise oder auch kontinuierlich betrieben werden. Bedeutung des ife-Innovationspreises Der vom ife – Institut für Einzelfertiger jährlich vergebene Innovationspreis „Losgröße 1+“ zeichnet Unternehmen aus, die in der Einzel-oder Variantenfertigung neue Maßstäbe setzen. Mit der Auszeichnung desGyraton®-Silomischers würdigt das ife eine Entwicklung, die sowohl ingenieurtechnisch anspruchsvoll als auch wirtschaftlich relevant ist. Ausblick Für amixon® ist der Preis Bestätigung und Ansporn zugleich. Das Unternehmen sieht in der Weiterentwicklung energieeffizienter Mischsysteme einen Schlüssel zur nachhaltigen Prozessoptimierung in der Pulver- und Schüttgutverarbeitung. „Die Auszeichnung ist eine wertvolle Bestätigung unserer Arbeit“, betont Geschäftsführer Bernd Fraune. „Die Neuentwicklung des Gyraton®-Silomischers unterstreicht eindrucksvoll, wie amixon® durchkonsequenten Vorwärtsdrang immer wieder neue Maßstäbe in der Mischtechnik setzt.“
01.10.2025Powtech und Fachpack 2025.a. den neuen Fliehkraftschäler (Foto: Laurin Tönnies). Rembe hatte einen unterhaltsamen Eisbär am Stand (Foto: Sabine Kemper). Bernard Bückmann zeigt Siebe und Sieb-Bespannungen seines Unternehmens Bückmann (Foto: Sabine Kemper). Am Stand von SSB Wägetechnik Jacky Fricker (TMI) und Thomas Lambrich (Foto: Sabine Kemper). Jim Vingerhoets von Fike (Foto: Laurin Tönnies). Am Stand des VDMA gab es gut besuchte Fachvorträge und Konjunktureinschätzungen (Foto: Messe Nürnberg). Das Team von Mühle + Mischfutter auf der Powtech. V.l.n.r.: Zino Miserre, Sabine Kemper, Patrick Buhl, Rainer Miserre und Laurin Tönnies.von Sabine Kemper
30.07.2025Amandus Kahl mit Verfahrenstechnik für moderne Tierernährung. Für Futterrezepturen, die nicht pelletiert werden – wie in der Legehennenfütterung –, ist die Expansion ein zentraler Hygieneschritt, da Keime und Erreger wie Salmonellen wirksam abgetötet werden. Bei Mastgeflügel, Ferkeln und Sauen verbessert sich durch den gezielten Stärkeaufschluss in einem KAHL Expander mit Kronenauslauf außerdem die Verdaulichkeit und Nährstoffverwertung deutlich, was sich direkt in der Tiergesundheit und Leistung widerspiegelt. Gleichzeitig ermöglicht die Vorbehandlung mit dem Expander eine signifikante Steigerung der Pelletierleistung. Die mechanisch und thermisch vorbehandelten Futtermischungen lassen sich leichter pressen. Das Ergebnis: ein 20 bis 30 % höherer Durchsatz, eine bessere Pelletqualität und ein reduzierter Verschleiß. Schule Mühlenbau adressiert mit seiner Expertise insbesondere Müllereibetriebe. Das Traditionsunternehmen bietet Lösungen zur Verarbeitung von Reis, Hafer, Getreide und Leguminosen – etwa zur Herstellung proteinreicher Zutaten für pflanzliche Lebensmittel. Mit ihrem gemeinsamen Auftritt repräsentieren TMSA, Amandus Kahl und Schule am Stand 3030 die technologische Vielfalt der KAHL Gruppe auf der VICTAM LatAm 2025. Von der Schälung und Verarbeitung von Getreide, Leguminosen und Ölsaaten über die Aufbereitung, Hygienisierung und Veredelung von Futtermittelkomponenten bis hin zur effizienten Pelletierung bieten sie Lösungen für mehr Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit in der Futtermittelindustrie.
11.03.2025DVT zu Mischfutterproduktion 2024. t zu verzeichnen (+1,2%). In der Region Süd stieg der Anteil auf 2,9 Mio. t (+0,9%), im Osten auf 3,1 Mio. t (+1,1%). Die Mineralfuttermenge stieg um 1,8% und liegt somit bei 609 000 t. Die Umsätze der deutschen Mischfutterhersteller sanken durch das gesunkene Preisniveau und ausreichende Rohstoffverfügbarkeit im Kalenderjahr 2024 von rund 9,4 Milliarden Euro auf 8,3 Milliarden Euro. Mit insgesamt 264 Mischfutterbetrieben sind bedingt durch strukturelle Anpassungen in allen Regionen zwölf weniger als im Vorjahr auf dem Markt. Quelle: DVT 2025 nach BLE, inkl. geschätzter Jahresmeldet, *vorläufig. 19.02.2025 von Simone Kraft
02.12.2024EuroTier 2024: Erfolgreiche Weltleitmesse liefert die unternehmerisch relevanten Impulse. Besonders großes Interesse galt den Themen Haltungs- und Fütterungstechnik, Melk- und Kühltechnik, Stall- und Hallenbau, Futtermittel und Züchtungsthemen sowie aktuellen Angeboten für die dezentrale Energieerzeugung und alternative Futter- und Lebensmittelerzeugung“, so Ines Rathke, Projektleiterin der EuroTier. Rund 42 Prozent der Entscheider reisten aus dem Ausland an. Darunter zahlreiche Fachbesucher aus den Niederlanden, China, Polen, Österreich, Italien, Spanien, Belgien, Frankreich, aus der Schweiz und der Türkei sowie aus Asien und Süd- und Nordamerika. Zudem nutzten weit über 600 Journalisten aus 46 Ländern die EuroTier und die EnergyDecentral, um sich über aktuelle Trends und Innovationen zu informieren.von Patrick Buhl
07.05.2023100 Jahre Mühlenchemie. Zusammen mit „Ötzis Einkorn“ und einem aus 10.483 handgeknüpften Knoten gefertigtem Bildnis der Demeter - ein Pflichtbesuch in Wittenburg ist für alle Müllerinnen, Müller und Mehl-Anhänger unausweichlich. von Rainer Miserre
20.04.2023Dinnissen baut neue Mischanlage für Solan Kraftfutterwerk. Der eingebaute Pegasus-Mischer von Dinnissen bei Solan. Problem Reinigungszeit Beide Unternehmen arbeiten immer noch kontinuierlich zusammen, um die Systeme weiter zu optimieren. Wird in der Mischanlage Melasse in den Mischprozess eingebracht, führt dies zu hartnäckigen Verunreinigungen. Die einzige Möglichkeit, diese Verunreinigungen zu entfernen, ist die Trockeneisreinigung. Diese Reinigung ist zeitaufwendig, teuer und energieintensiv. Bei Solan wird jede Woche die Anlage gereinigt. Verständlich, dass man den Prozess verkürzen möchte. Melassiertes Mineralfutter ist ein schwieriges Produkt, das in sich reagiert und schwer zu reinigen ist. „Es gibt selbstverständlich Lösungen, um die Reinigungszeit zu verkürzen“, erklärt der bei Dinnissen zuständige Projektmanager Piet van Bommel „doch die müssen sich für ein Mischfutterwerk im finanziellen Rahmen bewegen. Die Lösungen, die wir für den Lebensmittelbereich haben, wären zu teuer.“ Aktuell arbeitet man aber an einer Verbesserung für Solan, die sich aber noch bewähren muss. Unternehmer Harald Schmalwieser bestätigt, dass die Anlage bisher im Alltag „sehr zufriedenstellend“ arbeitet. Wenn, dann sei nur das Thema Reinigung problematisch. Aber „wir arbeiten noch daran. Unter anderem an alternative Komponenten zu Melasse“, erläutert er das weitere Vorgehen dazu. Er würde sich jedenfalls immer wieder für Dinnissen Process Technology als Partner entscheiden. Teil der Mischanlage bei Solan.von Sabine Kemper