Mühle + Mischfutter

Der traditionelle Trachten- und Schützenzug 2024 mit Müllerkutsche, Mahlstein und Mehlsäcken

Bayerischer Müllerbund beim Trachtenzug zum Oktoberfest 2024

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Bayerischer Müllerbund beim Trachtenzug zum Oktoberfest 2024

Die Müller mit ihrer Kutsche

Bild von: Sabine Kemper

Der Bayerische Müllerbund beim traditionellen Trachten- und Schützenzug 2024 am zweiten Tag des Oktoberfests. Zehntausend Trachtenträger und die Müller mittendrin.


KI-Zusammenfassung
  • Bayerische Müllerinnen und Müller trafen sich am Karolinenplatz, kleideten sich in traditionelle Westen, Schürzen und Mützen und marschierten zum Start des Oktoberfest-Trachtenzugs.
  • Die Gruppe begleitete gemeinsam mit dem Hinterskirchner Trachtenverein eine zweispännige Müllerkutsche, geschmückt mit einem Mühlstein und Mehlsäcken.
  • Angeführt von Präsident Rudolf Sagberger legten die Müller den sieben Kilometer langen Weg bei strahlendem Sonnenschein zurück und wurden von zahlreichen Zuschauern begrüßt.
  • Nach dem Einzug auf die Wiesn feierte die Müllergruppe an einem reservierten Tisch im Festzelt die Präsentation ihres Handwerks.

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Früh am Sonntagmorgen trafen sich die bayerischen Müllerinnen und Müller am Karolinenplatz vor dem Haus des Bayerischen Müllerbunds. Familie Gerstmeyr hatte von ihrer Bruckmühle traditionelle Jutesäcke mitgebracht. Für den leichteren Transport waren diese aber nicht mit Mehl, sondern mit Holzwolle gefüllt. Schwere Pakete brachte Dr. Josef Rampl dagegen mit. Darin enthalten die Westen, Schürzen und Mützen für den Trachtenumzug. Oben im Müllerhaus wurde dann anprobiert. Perfekt ausgestattet stellte man sich zum Erinnerungsfoto auf der Terrasse des Müllerhauses auf. Danach schulterten die Müller den Sack und die Gruppe marschierte zu Fuß zum Startpunkt des großen Trachtenumzuges.

Gruppenfoto auf der Terrasse des Bayerischen Müllerbunds vor dem Abmarsch um Trachtenumzug 2024. Erste Reihe v.l.n.r.: Alfons Kolbeck (Mühle Kolbeck, Chamerau), Michael Hemmer (Meyermühle, Landshut), Andrea Rampl in der Hinterskirchner Tracht, Ramona Gerstmeyr (Bruckmühle, Nähermemmingen), Maxi Schmid (Schmidmühle Buchloe), Andreas Löffl (Wolfmühle, Forstinning). Zweite Reihe v.l.n.r.: Philipp Cramer (Cramer Mühle, Schweinfurt), Martin Hacker (Hackermühle, Vilslern), Dr. Josef Rampl (Bayerischer Müllerbund, München), Thomas Hacker (Hackermühle, Vilslern), Anton Schmid (Schmidmühle, Buchloe). Hintere Reihe v.l.n.r.: Rainer Miserre (Mühle + Mischfutter), Ludwig Kraus (Würmmühle, Dachau), Gerhard Wieser (Lerchenmühle, Golling), Alfred Thurmaier, Friedrich Ammon (Wattenbacher Mühle). Alle Fotos: Sabine Kemper.

Beim traditionellen Trachten- und Schützenzug 2024 am zweiten Tag des Oktoberfests marschierten über zehntausend Trachtenträger mit - und die Müller waren vorne im ersten Drittel des Zuges mittendrin. Für den einzigartigen Umzug, einem der schönsten weltweit, schmückten sie eine zweispännige Müllerkutsche mit einem Mühlstein und den Mehlsäcken. Dann gibg es zusammen mit dem Hinterskirchner Trachtenverein los. Die Müller angeführt vom Präsident Rudolf Sagberger begleiteten bei strahlendem Sonnenschein gut gelaunt, standesgemäß ausgestattet mit Weste, Schürze und Mütze den Wagen. Auf dem sieben Kilometer langen Fußmarsch durch die City winkten die Müller eifrig und hunderttausende Zuschauer bejubelten den langen Zug. Viele riefen: "Da sind die Müller" und freuten sich über das traditionelle Handwerk.

Kritische Blicke von Michael Hemmer und Alfred Thurmaier. Die Schürze muss den richtigen Sitz haben.

Ramona Gerstmeyr, die gerade eine Ausbildung zur Müllerin absolviert, in der traditionellen Kleidung.
Andrea und Dr. Josef Rampl verteilen die Westen und Schürzen an die Müller, die im Zug mitlaufen.
Mühle + Mischfutter Herausgeber Rainer Miserre ist eingeladen mitzumarschieren und wird eingekleidet.
Noch schnell macht Familie Gerstmeyr ein Foto mit Andreas Löffl und los geht es.
Rudolf Sagberger, Präsident des Bayerischen Müllerbundes, führte die Müller an in Richtung Sammelplatz des Trachtenumzugs.
Auch der Müllerei-Nachwuchs kam mit auf den 7 km langen Marsch.
Vor dem Abmarsch zum Trachtenumzug versammelten sich die Müller um Rudolf Sagberger (mitte) vor dem Haus des Bayerischen Müllerbunds am Karolinerplatz in München.
Rechts und Links neben dem Zweispänner mit den Mehlsäcken und dem Mühlstein liefen die Müller mit durch die Maximilianstraße in München. Die Straßen sind gesäumt von Zuschauern, die den Müllern zuwinken.
In der Mittagshitze werden Wasserbecher an die Mitläufer verteilt. Die Müller laufen in der Gruppe des Hinterskirchner Trachtenvereins mit und winken weiter gutgelaunt den vielen Menschen rechts und links der Starße zu.
Der Zug der Müller kurz vor der Wiesn.
Ludwig Kraus von der Wurmmühle und Gerhard Wieser von der Lerchenmühle Wieser GmbH.
Alfred Thurmaier und Andreas Löffl nach sieben Kilometern Winken und Michael Hemmer, der auf dem Wagen den Mühlstein bearbeitete.
Einzug auf die Wiesn.
Dr. Josef Rampl  und der Hinterskirchner Trachtenverein ziehen winkend auf das Oktoberfest.
Im Festzelt ist ein Tisch für die Müllergruppe reserviert.
Dr. Josef Rampl weist den Weg zu den reservierten Bänken für die Müller.
Dr. Josef Rampl (Bayerischer Müllerbund) und Philipp Cramer (Cramer Mühle) freuen sich über die gelungene Präsentation des Müllerhandwerks auf dem großen Trachtenumzug 2024.

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