Symbolbild: Weizenfeld. Foto: Polina Rytova/Unsplash
Bild von: Polina Rytova/Unsplash
Eine lange Hitzeperiode hat sich auf die deutsche Getreideernte 2026 ausgewirkt. Nach Angabe des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV) gingen seit Mitte Juni rund drei Millionen Tonnen Getreide und Raps aufgrund der Hitze verloren. „Die daraus resultierenden Einnahmeverluste belaufen sich auf mehr als 600 Millionen Euro“, erklärt DRV-Getreidemarktexperte Guido Seedler. Der Verband erwartet eine Getreideernte von 40,6 Millionen Tonnen. Damit liegt das Ergebnis mehr als 10% unter dem Vorjahreswert von rund 45 Millionen Tonnen und auch deutlich unter dem Fünfjahresdurchschnitt von 42,5 Millionen Tonnen. Beim Raps wird eine Ernte von 3,7 Millionen Tonnen erwartet (4,0 Mio. t.) „Unterm Strich ist es eine noch ausreichende, wenngleich auch unterdurchschnittliche Ernte“, ergänzt Seedler.
KI-Zusammenfassung
- Die diesjährige Getreideernte deckt den deutschen Jahresverbrauch von rund 40 Millionen Tonnen; der DRV erwartet deshalb keine steigenden Verbraucherpreise für Backwaren.
- Getreideernten fallen in Deutschland, Europa und weltweit geringer aus als im Vorjahr. Auf dem Weltmarkt liegen Produktion und Verbrauch nahezu gleichauf.
- Für die Versorgungssicherheit ist laut DRV vor allem eine funktionierende Logistik entscheidend; Engpässe könnten bei Weitertransport, Futtermitteln und Düngemitteln entstehen.
- Wegen hoher Preise bestellen Landwirte weniger Stickstoffdünger. Dadurch könnten im Frühjahr 2027 benötigte Mengen fehlen; EU-Mittel sollen frühzeitige Käufe unterstützen.
Diese Zusammenfassung wurde von KI erstellt. Sie kann möglicherweise Fehler enthalten. Verlässliche Informationen entnehmen Sie bitte dem Artikel.
Inlandsversorgung gesichert
Der jährliche Getreideverbrauch in Deutschland liegt bei rund 40 Millionen Tonnen und wird durch die diesjährige Ernte gedeckt. Der DRV erwartet daher keine steigenden Verbraucherpreise für Brot, Brötchen und andere Backwaren. „Der Anteil des Getreides am Endpreis von Backwaren liegt im niedrigen Cent-Bereich. Preisentscheidend bei Lebensmitteln sind vor allem höhere Energie-, Lohn- und Bürokratiekosten“, betont der DRV-Getreidemarktexperte.
Nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa sowie weltweit fallen die Getreideernten geringer aus als im…
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