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Rohstoffanalyse in der Getreidewirtschaft

Schnellmethoden zur Mykotoxinbestimmung

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Schnellmethoden zur Mykotoxinbestimmung

Durchführung einer Labor-Analyse

Bild von: pixabay.com

Verschärfte Grenzwerte, steigende klimatische Risiken und häufige Ko-Kontaminationen erhöhen den Bedarf an schnellen, zuverlässigen Analysen. Multiplex-Immunoassays erfassen mehrere Mykotoxine gleichzeitig, reduzieren den analytischen Aufwand und ermöglichen fundierte Entscheidungen entlang der gesamten Prozesskette.


KI-Zusammenfassung
  • Mykotoxine können bereits in geringen Konzentrationen gesundheitsschädlich sein; strengere EU-Grenzwerte und klimatische Veränderungen erhöhen den Bedarf an zuverlässiger Rohstoffanalytik.
  • Da Getreide häufig mehrfach kontaminiert ist, sind Schnellmethoden wichtig, um Risiken frühzeitig zu erkennen und Annahme- sowie Freigabeentscheidungen zu unterstützen.
  • LC-MS/MS gilt als Goldstandard für Bestätigungsanalysen, ist jedoch kosten- und zeitintensiv. Lateral-Flow-Tests liefern schnelle, meist semiquantitative Ergebnisse; ELISA ermöglicht quantitative Einzelmessungen, benötigt aber mehrere Stunden.
  • Der Suspension Array Fluorescence Immuno Assay (SAFIA) nutzt farbcodierte Partikel und Durchflusszytometrie, um mehrere Mykotoxine gleichzeitig zu bestimmen; laut Artikel spielen Matrixeffekte dabei eine untergeordnete Rolle.
  • SAFIA Technologies entwickelt das Verfahren für weitere relevante Stoffe wie Ergotalkaloide, Alternaria-Toxine und Patulin weiter.

Diese Zusammenfassung wurde von KI erstellt. Sie kann möglicherweise Fehler enthalten. Verlässliche Informationen entnehmen Sie bitte dem Artikel.

Mykotoxine zählen zu den wichtigsten lebensmittelrelevanten Kontaminanten in der Getreidewirtschaft. Sie entstehen als Stoffwechselprodukte verschiedener Pilze und können bereits in geringen Konzentrationen gesundheitsschädlich sein. Je nach Toxin reichen die Wirkungen von immunsuppressiven und östrogenen Effekten über Nieren- und Leberschäden bis hin zu karzinogenen Eigenschaften.

Besonders relevant sind Toxine der Pilzgattungen Aspergillus, Fusarium, Penicillium und Trichoderma. Zu den regulatorisch wichtigsten Verbindungen gehören Deoxynivalenol (DON), Zearalenon (ZEN), Ochratoxin A (OTA), T-2- und HT-2-Toxin, Aflatoxine (AFL) sowie Fumonisine (FUM).

Die Bedeutung einer zuverlässigen Analytik nimmt kontinuierlich zu. Einerseits werden regulatorische Grenzwerte innerhalb der EU stetig erweitert und verschärft. Ein aktuelles Beispiel ist die Einführung von Höchstgehalten für die Summe aus T-2- und HT-2-Toxin in Lebensmitteln seit Juli 2024. Außerdem wurden niedrigere Höchstgehalte für Ergot-Sklerotien (Mutterkorn) und Ergotalkaloide beschlossen. Deren Anwendungszeitpunkte wurden allerdings für einzelne Produktgruppen um ein bzw. vier Jahre verschoben, da die praktische Umsetzbarkeit noch nicht vollständig gewährleistet ist. Andererseits erhöhen klimatische Veränderungen das Kontaminationsrisiko. Extremwetterereignisse und steigende Temperaturen begünstigen Pilzwachstum und Toxinbildung. Mutterkorn befällt normalerweise hauptsächlich Roggen. Tritt jedoch bei Weizen aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen eine Sekundärblüte auf, kann auch dort ein verstärkter Mutterkornbefall…

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