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28. Mitteldeutsche Müllereifachtagung in Osterfeld

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28. Mitteldeutsche Müllereifachtagung in Osterfeld

Der Vorstand des Mitteldeutschen Müllerbund v.l.n.r.: Benedikt Daubel (Bodemühle), Stefan Zitzmann (Gustav Zitzmann Mühle), Henrik Wolter (Wolter Mühle), Hubertus Nitzschke (Geschäftsführer Mitteldeutscher Müllerbund), Gerald Hüttner (Mühle Zänker), Jürgen Berthold (Berthold Mühle), Frank Rolle (C.F. Rolle GmbH Mühle), Alexander Bartsch (Mühle Miltitz Furkert-Bartsch) und Konrad Zitzmann (Präsident).

Bild von: Sabine Kemper (alle Fotos)

Vom 22. bis 23. März 2024 hatten die mitteldeutschen Müller ihre Jahrestagung in Osterfeld nahe Leipzig. Die Vorträge boten neben Infos zu rechtlichen Vorgaben Einblicke in neue technische Lösungen. In der begleitenden Ausstellung und während der Abendveranstaltung konnten alle ausgiebig mit den Lösungsanbietern diskutieren. Fazit: Zwei rundum gelungene Tage.


KI-Zusammenfassung
  • Die 28. Mitteldeutsche Müllereifachtagung in Osterfeld bot Vorträge zu Recht, Markt, Qualität, Arbeitsschutz und Technik sowie eine Ausstellung mit mehr als 30 Unternehmen.
  • Dr. Josef Rampl erläuterte neue Anforderungen beim Saatgutrecht und Änderungen bei Ergotalkaloid-Grenzwerten, Mautregelungen und Mehrwertsteuer.
  • Nico Thurian berichtete über niedrige Weizenpreise, Russlands starken Einfluss auf den Weltmarkt und die wachsende Bedeutung der Sortenqualität.
  • Weitere Beiträge behandelten digitales Qualitätsmanagement, Arbeitsschutz und Explosionsschutz sowie die Ausbildung an der Deutschen Müllerschule Braunschweig.
  • Am zweiten Tag standen Energieeinsparungen durch intelligenten Rohrbau, geprüfte Siloeinfahranlagen und eine selbst entwickelte Kühlung für Walzenstühle im Mittelpunkt.

Diese Zusammenfassung wurde von KI erstellt. Sie kann möglicherweise Fehler enthalten. Verlässliche Informationen entnehmen Sie bitte dem Artikel.

Im März treffen sich traditionell die mitteldeutschen Müller zu ihrer Fachtagung. Die Teilnehmer konnten sich bei über 30 Unternehmen in der begleitenden Ausstellung informieren und für nahezu jeden Anwendungszweck einen Ansprechpartner finden. Konrad Zitzmann, Präsident des Mitteldeutschen Müllerbunds, eröffnete die Veranstaltung und umriss die unsicheren Zeiten, die weiter durch den Ukraine Konflikt sowie die aktuellen politischen Rahmenbedingen samt Bauernprotesten geprägt sind. Am Ende seiner Rede erinnerte er mit bewegenden Worten an den kürzlich verstorbenen Dr. Thomas Rolle (M+M 5-6, S. 7). Die Teilnehmer erhoben sich zu einer Gedenkminute.

Sorten, Maut, Gesetze

Den ersten Vortrag hielt Dr. Josef Rampl, Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbunds. Er berichtete über das Saatgutrecht, das mit dem BGH-Urteil vom November 2023 weitreichende Auswirkung auf die Mühlenbetriebe hat. Die Sortenschutzrechte müssen gewahrt werden und wer in Zukunft auf der sicheren Seite sein will, sollte bei Verträgen mit Landwirten und Lieferanten einen entsprechenden Passus einfügen. Er präsentierte den Zuhörern eine entsprechende Musterklausel: "Der Anlieferer sichert zu, dass sämtliches angeliefertes Erntegut aus Vermehrungsmaterial erzeugt wurde, das den nationalen und europäischen sortenschutzrechtlichen Vorschriften entspricht und keine Rechtsmängel aufweist. Das Erntegut wurde insbesondere entweder aus Z- Saatgut erzeugt oder - im Falle eines gestatteten Nachbaues - der Nachbau dem jeweiligen Sortenschutzinhaber gemeldet und – sofern der Anlieferer nicht unter die sogenannte Kleinlandwirtregelung fällt – die notwendige Gebühr fristgerecht entrichtet.   Wenn der Anlieferer nicht selbst Erzeuger ist, sichert er zu, dass sein Vorlieferant ihm gegenüber eine entsprechende Zusicherung abgegeben hat. Der Anlieferer schuldet, sofern er schuldhaft die nationalen oder europäischen sortenschutzrechtlichen Vorschriften verletzt oder fehlerhafte Angaben im Rahmen dieser Erklärung abgibt, eine Vertragsstrafe von bis zu 100 EUR pro Tonne des betroffenen angelieferten Erntegutes, die vom Ankäufer im Einzelfall nach billigem Ermessen festzusetzen und im Streitfall durch das zuständige Gericht zu überprüfen ist. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadensersatzanspruches bleibt hiervon unberührt. Eine etwaige gleichzeitig geltend gemachte Vertragsstrafe wird hierauf angerechnet. Bei Zweifeln an der Richtigkeit der Zusicherung ist der Ankäufer berechtigt, weitere Informationen zum angelieferten Erntegut einzufordern, wenn der Anlieferer selbst Erzeuger ist. Der Anlieferer ist verpflichtet, diese unverzüglich offenzulegen.“

Der Bayerische Müllerbund war in Osterfeld mit dabei. V.l.n.r.: Erster Vorsitzender Rudolf Sagberger, Konrad Zitzmann, Hubertus Nitzschke und Geschäftsführer Dr. Josef Rampl.

Positiv ist, das die Übergangsfrist für Ergotalkaloide (Mutterkorn) bis 2028 verlängert wurde, spätestens dann aber die neuen Höchstgehalte gelten. Die europäische Kontaminantenverordnung sieht bisher für Mahlerzeugnisse aus Gerste, Weizen, Dinkel und Hafer mit einem Aschegehalt von weniger als 900 mg/100 g Trockenmasse vor, dass die Höchstgehalte für Ergotalkaloide ab dem 1. Juli 2024 von 100 auf 50 μg/kg abgesenkt werden. Der jetzt verabschiedete Verordnungsentwurf sieht demgegenüber vor, dass die Höchstgehalte für Mahlerzeugnisse aus Weizen mit einem Aschegehalt von weniger als 900 mg erst zum 1. Juli 2028 auf 50 μg/kg abgesenkt werden. Eine Verschiebung der Höchstgehalte für Mahlerzeugnisse aus Gerste, Dinkel und Hafer mit einem Aschegehalt von weniger als 900 mg wird nicht erfolgen.

Der Höchstgehalt für Ergotalkaloide in Roggenmahlerzeugnissen und „Roggen, der für den Endverbraucher in Verkehr gebracht wird“, soll nach der neusten Entscheidung auch erst zum 1. Juli 2028 von 500 auf 250 μg/kg abgesenkt werden. Die Absenkung des Höchstgehalts für Mutternkorn-Sklerotien in unverarbeiteten Roggenkörnen wird ebenfalls verschoben, allerdings lediglich um ein Jahr: Die Absenkung des Höchstgehalts von 0,5 auf 0,2 g/kg soll ab dem 1. Juli 2025 gelten. Aber aufgeschoben sei nicht aufgehoben warnt der Geschäftsführer. Einen Geldwerten Vorteil für einige Betriebe beinhaltet die Maut- und Handwerkerregelung, die ab Mitte des Jahres eine Mautpflicht für Fahrzeuge über 3,5 t bis 7,5 t vorsieht. Wer in der Handwerkerrolle eingetragen ist, kann sich befreien lassen. Der pauschalierte Mehrwertsteuersatz für Getreideanlieferungen ändert sich nun doch nicht. Im Wachstumschancengesetz war zunächst eine Absenkung von 9% auf 8,4% vorgesehen, sie wurde aber Mitte März mit der Annahme des Kompromissvorschlags vom Bundesrat gestrichen.

Qualitäten und Preise

Im Vortrag von Nico Thurian, Geschäftsführer bei der Saalemühle, standen Preise und Qualitäten im Mittelpunkt. Aktuell liegen die Preise an der MATIF auf dem gleichen Niveau wie vor dem Ukraine Konflikt, obwohl der weltweite Weizenverbrauch höher ist als die Ernte. Vor allem Russland ist für die Preisentwicklung verantwortlich. Neben einer immensen Ertragssteigerung verfügt das Land über hohe Lagerkapazitäten und günstige Umtauschkurse, was für russische Erzeuger von Vorteil ist. Seit Ende der 90er-Jahre ist Russland ein zunehmend wichtiger Faktor auf dem Weltmarkt. Die russische Ernte verzeichnete 2022 ein für fast undenkbar gehaltenes Allzeit-Rekordergebnis. Die Ernte 2023 war die zweitgrößte  Ernte aller Zeiten für Russland (8% also absolut 7 Mio. t über der bislang drittgrößten Ernte in 2017). Deshalb ist Europa weniger wettbewerbsfähig. Europäischer Weizen findet aktuell nur erschwert Käufer auf dem Weltmarkt. Die europäische Exporte bleiben hinter den Erwartungen zurück. Bei der Qualität des Getreides steigt der Sorteneinfluss, da die Proteinqualität weiter sinken wird. Dennoch setzen Landwirt weiter auf Ertrag. Hier müssten die Preisunterschiede zwischen den Qualitäten größer werden.

Teilten sich die Ausstellungsfläche im kleinen Saal: Johannes Kühnert (Högemann Automatisierungstechnik), Tilman Barthel (Maschinen- und Ingenieurbüro Barthel), Thorsten Kühl (Högemann) und Bernd Menzen (FD Waagenbau) und Christine Hollerbach (Sallhofer).

Anschließend stellte Andreas Hummel für die Firma Advactory sein digitales Qualitätsmanagement für Mühlenbetriebe vor. Es soll unter anderem die Datenerfassung vereinfachen, einen besseren Überblick verschaffen und Prozesse übersichtlich abbilden sowie Rückverfolgung und Auditierungen intergrieren. Für das Programm könne eine Förderung beispielsweise über das Wirtschfatsministerium beantragt werden.

Manuel Gehrke schloss sich mit seinem Vortrag an und berichtete Neues aus der Berufsgenossenschaft. Vor allem die vielen Erkrankungen durch Lärm machen ihm Sorgen. Mit dem Beitragsausgleichsverfahren (BAV) der BGN werden auf den Mitgliedsbeitrag Zuschläge erhoben oder Nachlässe gewährt in Abhängigkeit vom betrieblichen Unfallgeschehen. Mit der neuen Satzung vom 1. Januar 2011 in der Fassung des 10. Nachtrags, gültig ab 1. Januar 2024, sind max. 10% Nachlass bzw. Zuschlag möglich (bisher 15%). Der BGN-/FSA-ExSchutzleitfaden für getreideverarbeitende Betriebe wird bis Ende 2024 überarbeitet. Die ASI 10.4 wurde überarbeitet. Der Titel lautet nun „Arbeitsbedingungen in Mühlenbetrieben und Mischfutterbetrieben verbessern“. Inkl. Anhang zur Beschaffung von geeigneten Staubsaugern. ER weist auf den Link hin, untre dem  Informationen zu TRGS abrufbar sind.

Key Account Managerin Katrin Häckel unterstützt Werner Ohr am Stand der Minderleinsmühle bei Kundengesprächen.

Es folgt Peter Hirschmann mit einem Überblick über den Ex-Schutz in Mühlenbetrieben. Welche Gefahrstoffverordnungen gelten und welche Explosionsschutzdokumente notwendig sind. Wenn eine Zündfunkenbildung nicht ausgeschlossen werden kann, müssen technischer Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Dabei ist der Stand der Technik zu berücksichtigen. Der Stand der Technik ist der Entwicklungsstand fortschrittlicher Verfahren, Einrichtungen oder Betriebsweisen, der die praktische Eignung einer Maßnahme zum Schutz der Gesundheit und zur Sicherheit der Beschäftigten gesichert erscheinen lässt. Bei der Bestimmung des Stands der Technik sind insbesondere vergleichbare Verfahren, Einrichtungen oder Betriebsweisen heranzuziehen, die mit Erfolg in der Praxis erprobt worden sind. Gleiches gilt für die Anforderungen an die Arbeitsmedizin und die Arbeitsplatzhygiene.“

Simon Ries und Mark Nordhorn gaben einen Einblick in die Ausbildung an der Deutschen Müllerschule Braunschweig DMSB inklusive eines unterhaltsamen Rückblicks zur Geschichte der Schule.

Um 19 Uhr wurde der Müllerball eröffnet, an dem sich reichlich Gelegenheit bot, die Vorträge zu diskutieren und das erworbene Wissen zu vertiefen.

Am Stand von Hentschke + Sawatzki freut sich Ellen Schäfer über die vielen Kundengespräche.

Intelligenter Rohrbau

Am zweiten Tag eröffnete Edwin Priewasser von der Rohrbaufirma Sallhofer die Veranstaltung und zeigte, wie mit intelligentem Rohrbau Mühlenbetriebe Energie einsparen können. Vor allem in der Umstellung auf elektrische Antriebe sieht er Sparmöglichkeiten. Ein neues Firmenvideo, welches auf der Homepage des Unternehmens jetzt veröffentlicht wird, erläutert anschaulich, welche Produktpalette bei Sallhofer zur Verfügung steht und wie der Umbau samt Montage bei laufender Produktion möglich ist. „Dauert nur 10 Minuten“, beschreibt Edwin Priewasser den Umbau auf Pneumatik. Noch einfacher sei es beim elektrischen Antrieb. Bei Modernisierungen sollten Mühlenbetreiber besser gleich auf elektrisch umstellen, da der Installationsaufwand geringer und er zudem wartungsfrei ist.

Tade Mlikote und Singold Geschäftsführer Oliver Lüer sind zufrieden mit der positive Resonanz auf ihre Klopfer.

Gesichert ins Silo

Dann gab es für die Zuhörer schockierende Nachrichten. Markus Schnauer von der Maschinenfabrik Köster begann seinen Vortrag mit Pressemeldungen zu tödlichen Unfällen in Getreidesilos. Es waren erstaunlich viele in den letzten Jahren und der Vertriebsingenieur hatte die volle Aufmerksamkeit des Plenums. Sein Unternehmen bietet baumustergeprüfte Siloeinfahranlagen an. Diese Prüfung ist wichtig, da die Sicherheitsvorschriften für Siloeinfahrgeräte nicht immer eindeutig sind.

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Markus Schnauer, Vertriebsingenieur und Michael Gerstenberg, Bereichsleiter bei Köster Maschinenfabrik präsentierten ihre Siloeinfahranlage.

Es gelten nicht nur Maschinenrichtlinien, sondern auch Vorgaben der BGN. Die EG-Baumusterprüfung berücksichtigt alle relevanten Normvorschriften für Geräte, mit denen in Silos Personen hochgezogen werden und sie gilt für fünf Jahre. Damit sind Silobesitzer auf der sicheren Seite, denn es gibt keinen Bestandschutz für technische Anlagen mit Sicherheitsmängeln. Nach aktuellem Stand muss eine Anlage an der Seileinfahrwinde zwei redundante Tragseile mit 8-facher Sicherheit haben, dazu ein redundantes Bremssystem, eine Sicherung gegen Getriebebruch, Möglichkeit bei Stromausfall und vieles mehr. Einige Punkte können nachrüstet werden, jedoch sollte für die Anlage eine gültige Baumusterprüfung vorliegen, bevor jemand damit ins Silo absteigt. Die Sorgfaltspflicht bleibt bestehen, auch wenn eine Fremdfirma tätig wird, denn der Silobetreiber bleibt immer verantwortlich und somit haftbar.

Louisa Otten, Felix Bruckmann und Paul Bruckmann am Stand der MIAG GmbH.

Heiße Walzen

Frank Rolle berichtet anschließend von seinen Erfahrungen mit den neuen Walzenstühlen der Rolle Mühle. Die größere Anzahl an Motoren, erzeugte mehr Wärme und im Sommer löste das öfters den Alarm aus. Die Tür am Walzenstuhl zu öffnen war auf Dauer keine Lösung, deshalb ließ er die Türen durchlässig machte durch ein gestanztes Muster. Er überlegte dann, wie er das Lager kühlen kann, ohne einen zusätzlichen Stromfresser anzuschließen. Dazu wollte er den Antrieb durch das Walzenrad mit einem Lüfterrad kombinieren. Ein Pappmodell wurde entworfen und eingesetzt und als es sich bewährte, schweißte ihm eine Metallbaufirma einen stabilen Prototyp. Seine Innovationskraft zahlte sich aus. Als alle Walzenstühle mit dem ausgewuchteten Lüfterrad umgerüstet waren, blieb der Stromverbrauch gleich, aber am Lager ist es jetzt um ca. 10 Grad kühler.

Anna Hofmanska, Maciej Soltysiak und Kamila Pawelec von Balaguer East Europe sind Ansprechpartner für technische Problemlösungen.

Manuel Sputh berichtete mit Stefan Zitzmann über den Einbau eines Farbsortierers in der Mühle Ingersleben (mehr dazu in einer der nächsten Ausgaben von M+M). Jochen Zitzmann ergänzte den Vortrag und zeigte, wie er seine Probleme mit dem Walzenantrieb gelöst hat. Hin und wieder sind die Spannhülsen an den schwächsten Stellen gebrochen. Er überlegte sich eine Lösung und bat die polnische Firma Balaguer um Unterstützung. Die schickte einen Techniker, der sich vor Ort mit der Lage vertraut machte. Als Lösung bot er an, die Antriebe durch konische Achsschenkel mit Gewinde zu ersetzen. Zwei Walzen wurden als Prototyp gefertigt und eingebaut. Das Ergebnis hat überzeugt und der Müller lobte den Kundenservice, der ihm den Kauf neuer Walzen erspart hat.

Ike Masselink und Andreas Kurk von System ERP begleiten in die digitale Zukunft.
Das Team der Austus GmbH hatte einen Farbausleser aufgebaut.

Kompakte smarte Mühle

Franz Schmid berichtet vom Bau einer Halle für eine Mühlenanlage in Rumänien (M+M 5-6, S. 14-17) und stellt anschließend eine neue kompakte und smarte vierphasige Mühle vor, die sein Unternehmen speziell für kleinere Anwendungen entwickelt hat. Es können vier Passagen vermahlen werden, beispielsweise Spezialmehle und glutenfreie Mehle. Die Anordnung ist übereinander, deshalb hat die Mühle einen relativ kleinen Platzbedarf. Das Gerät kann verschraubt werden und passt in einen 40-Fuß-Seecontainer. Die meisten Getreidesorten können mit der kompakten Mühle verarbeitet werden, von Buchweizen bis zu Hirse, Mais oder Reis. Probleme bei der Verschiebung der Materialien sieht Franz Schmid nicht, lediglich Drehzahl und Siebbespannungen sind zu ändern. Die Geräteteile sind so ausgelegt, dass man überall reinkommt und alles problemlos reinigen kann.

Ulrich Hochmuth freut sich, dass sein Sohn Rico das wichtige Handwerk der Spezialbürsten so meisterhaft beherrscht.

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Dr. Jürgen Stausberg von Satlog mit Dr. Josef Rampl, Ulrich Hochmuth und Rainer Miserre.

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Zahlreiche Müller und Techniker waren in Osterfeld dabei und verfolgten die Vorträge und besuchten die Ausstellung.
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Liste der Aussteller: Bühler, Müfagro, Spezialbürsten Hochmuth, FrigorTec, Minderleinsmühle, Satlog, Ingenieurbüro Barthel, KMH Kammann, Sallhofer, FDWaagenbau, Rückert Anlagen- und Mühlenbau, Singold, VAS Software, Högemann, Rüter, Ruwac, Köster, Strobel&Co.,Austus, Kastenmüller, Heitling Fahrzeugbau, Farwick, Hentschke + Sawatzki, Balaguer East Europe, Fawema, Rainer Schütze Verpackungen, R-Biopharm, Service ERP.

Sekt und Kuchen

Die mitgereisten Müllerinnen, Mitarbeiterinnen und Begleiterinnen nahmen am ersten Tag nachmittags am Damenprogramm teil und besuchten u.a. die Sektkellerei Rotkäppchen. Dort im schön gestalteten Museum und anschließend beim Sektempfang boten sich viele Möglichkeiten zum Kennenlernen und zum Austausch.

Die Ausfahrt am ersten Tag unter anderem zur Sektkellerei hat allen viel Spaß gemacht.
Das Museum der Sektkellerei ist informativ gestaltet und lädt zum Mitmachen und Erkunden ein.

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Die Sektkellerei beherbergt das größte Wein-Holzfass Deutschlands.

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Die Rotkäppchenflasche hat jetzt auch einen Aufkleber der Müllerei-Fachtagung Osterfeld 2024 mit dem schönsten Rotkäppchen-Moment der Damengruppe.

Personen und Unternehmen