ADM kauft in Ungarn Werk für Mehrsaatgut und Maiskeimschrot.
ADM erweitert Kapazitäten für nicht gentechnisch veränderte Produkte in Ungarn
Maisfeld
ADM erweitert seine Kapazitäten für nicht gentechnisch veränderte Produkte in Ungarn durch den Erwerb einer Produktionsstätte für Mehrsaatgut und Maiskeimschrot.
KI-Zusammenfassung
- ADM hat vereinbart, Vandamme Hungaria Kft. und verbundene Unternehmen mit einer Verarbeitungsanlage in Nordungarn zu erwerben.
- Die Anlage in Komárom verarbeitet täglich bis zu 700 Tonnen nicht gentechnisch veränderter Sojabohnen und Maiskeime zu Mahlprodukten und Ölen.
- Der Standort wurde 2010 errichtet, beschäftigt 38 Mitarbeitende und erzielte 2023 rund 114 Millionen Euro Umsatz.
- Mit der Übernahme will ADM die wachsende Nachfrage nach nicht gentechnisch veränderten Produkten bedienen und die Zusammenarbeit mit europäischen Landwirten stärken.
- Der Abschluss wird in den kommenden Monaten erwartet und steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen.
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Am 23. September 2024 gab ADM bekannt, den Erwerb von Vandamme Hungaria Kft und deren zugehörigen Gesellschaften vereinbart zu haben. Diese betreiben eine Verarbeitungsanlage in Nordungarn mit einer Kapazität von 700 t pro Tag für nicht gentechnisch veränderte Produkte.
„Globale Trends wie Ernährungssicherheit und Nachhaltigkeit fördern die Nachfrage nach nicht gentechnisch veränderten Produkten. 60% der Verbraucher gaben in einer europäischen Umfrage an, dass sie nicht gentechnisch veränderte Produkte bevorzugen“, erklärt Sebastian Kuck, General Manager für den EU-Sojaverarbeitungsbereich bei ADM. „Nach einem mehrjährigen Prozess, in dem wir unser Angebot an nicht gentechnisch veränderten Sojabohnen aus unseren Anlagen in Becej, Serbien sowie Straubing und Mainz, Deutschland, erweitert haben, sind wir erfreut, diese hochmoderne Anlage für Soja und Maiskeime hinzuzufügen, um den Bedarf unserer Kunden im Lebensmittel-, Futtermittel-, Haustier- und Ölmarkt noch besser decken zu können.“
„Unsere wachsende Präsenz im Segment für nicht gentechnisch veränderte Sojabohnen in Europa unterstützt auch unsere landwirtschaftlichen Zulieferer, indem sie ihnen einen Absatzmarkt für hochwertige Kulturpflanzen bietet, die zur Fruchtfolge beitragen und eine Plattform zur Förderung regenerativer landwirtschaftlicher Praktiken darstellen“, fügt Renè van der Poel, General Manager bei ADM Straubing, hinzu. „Wir sind stolz darauf, mit Landwirten in ganz Europa zusammenzuarbeiten. Diese Investitionen zeigen einmal mehr, wie wir unsere Fähigkeiten ausbauen und unsere einzigartige Fähigkeit unter Beweis stellen, unterschiedliche Kundenbedürfnisse zu erfüllen, einschließlich der bevorstehenden EU-Regelungen zur Entwaldung.“
Die Produktionsstätte in Komárom, Ungarn, wurde 2010 erbaut und verarbeitet Sojabohnen und Maiskeime zu Mahlprodukten und Ölen für Kunden in Europa und dem Mittleren Osten. Sie beschäftigt 38 Mitarbeiter und erzielte 2023 einen Umsatz von etwa 114 Mio Euro. ADM rechnet damit, die Transaktion, die noch der Genehmigung durch die Regulierungsbehörden bedarf, in den kommenden Monaten abzuschließen.