Mühle + Mischfutter

Positive Bilanz beim Global Forum 2026 in Basel

Endress+Hauser 2025 über Vier-Mrd.-Euro Umsatz

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Endress+Hauser 2025 über Vier-Mrd.-Euro Umsatz

Insgesamt 2.000 Gäste davon 1.100 Kunden aus aller Welt nahmen am Global Forum 2026 in Basel teil.

Bild von: Sabine Kemper (alle Fotos)

Beim Global Forum 2026 vom 14. bis 16. April in Basel hat Endress+Hauser (E+H) seine Umsatzzahlen für 2025 vorgestellt. Über 2000 Kunden, Partner und Mitarbeiter konnten sich im Messe- und Veranstaltungszentrum drei Tage lang über die Angebote des Unternehmens informieren


KI-Zusammenfassung
  • Endress+Hauser erzielte 2025 erstmals mehr als vier Milliarden Euro Nettoumsatz: 4,01 Milliarden Euro; das Ergebnis nach Steuern betrug 321,3 Millionen Euro.
  • Das Familienunternehmen investierte mit 370,8 Millionen Euro so viel wie nie zuvor und gab rund sieben Prozent des Umsatzes für Forschung und Entwicklung aus.
  • Die Lebensmittelindustrie entwickelte sich 2025 gut bis sehr gut. Besonders stark wuchsen Flüssigkeitsanalyse, optische Analyseverfahren und Systemprodukte.
  • Beim Global Forum 2026 in Basel standen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Kreislaufwirtschaft sowie konkrete Anwendungen für die Prozessindustrie im Mittelpunkt.
  • Das selbstkalibrierende Thermometer iTHERM TrustSens soll Temperaturüberwachung in hygienisch sensiblen Prozessen vereinfachen und Stillstände vermeiden.

Diese Zusammenfassung wurde von KI erstellt. Sie kann möglicherweise Fehler enthalten. Verlässliche Informationen entnehmen Sie bitte dem Artikel.

Der Schweizer Spezialist für Mess- und Automatisierungstechnik präsentierte in Basel ein wirtschaftlich robustes, weiter investierendes Familienunternehmen mit 18.306 Mitarbeitern, 41 neuen Produkten und 281,4 Millionen Euro Forschungs- und Entwicklungsaufwand. Auf dem Global Forum 2026 im Messezentrum Basel verband das Unternehmen in Vorträgen, Praxisformaten und einer Ausstellung strategische Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Kreislaufwirtschaft mit konkreten Anwendungen aus der Prozessindustrie. Das Forum sollte ausdrücklich den Weg von der allgemeinen Debatte zur betrieblichen Umsetzung zeigen. Dabei zählt Endress+Hauser die Lebensmittelindustrie zu den starken Branchen des Jahres 2025. Das Unternehmen liefert Messtechnik für Durchfluss, Füllstand, Druck und Temperatur sowie Analysentechnik und digitale Lösungen. Genau diese Felder betreffen auch Mühlenbetriebe unmittelbar, etwa bei Silofüllstand, Temperaturführung, Reinigungsprozessen, Verladeabläufen und der allgemeinen Anlagenüberwachung.

Lösungen für die Lebensmittelbranchen. Deutschland ist für E+H der drittgrößte Markt.

CEO Dr. Peter Selders stellte während der Bilanzmedienkonferenz die Geschäftszahlen für 2025 vor. Auch wenn Unsicherheit das geschäftliche Umfeld im vergangenen Jahr prägten, habe man sich am Ende behauptet. Endress+Hauser überschritt erstmals die Marke von vier Mrd. Euro Nettoumsatz und kam auf 4,01 Mrd. Euro Umsatz. Das Ergebnis nach Steuern lag bei 321,3 Mio. Euro. Investiert hat die Firmengruppe 370,8 Mio. Euro, so viel wie nie zuvor. Darunter zwei Neubauten in Deutschland, in Nesselwand (Ostallgäu) und Waldheim (Sachsen). Rund 7 % des Umsatzes sei in Forschung & Entwicklung geflossen. In diesem Bereich sind allein über 1.300 Mitarbeiter beschäftigt. Ein wesentlicher Wachstumstreiber 2025 war die Übernahme der Gasanalyse und Gasmesstechnik von SICK. Belastet wurde das Ergebnis dagegen durch ungünstige Währungseffekte und die schwache Chemiekonjunktur. Für Mühlen ist weniger die Konzernzahl als die Richtung interessant.

Die Ausstellung von Endress+Hauser und seinen Partnerunternehmen in den Messehallen der Messe Basel.

Selders betonte, dass die Lebensmittelindustrie 2025 zu den Branchen gehörte, die sich gut bis sehr gut entwickelten. Innerhalb der Arbeitsgebiete wuchsen Flüssigkeitsanalyse, optische Analyseverfahren und Systemprodukte besonders stark. Der Bereich Durchfluss entwickelte sich solide. Druck, Füllstand und Temperatur blieben zwar hinter den Erwartungen des Unternehmens zurück, gehören aber weiterhin zum Kernangebot und damit zu den klassischen Bausteinen einer belastbaren Prozessführung. Wer Rohstoffe sicher lagern, Transporte steuern und qualitätskritische Schritte stabil fahren will, ist auf verlässliche Messwerte angewiesen. Hinzu kommen digitale Systeme, die Messdaten bündeln, visualisieren und für Wartung oder Effizienzsteigerung nutzbar machen.

CEO Dr. Peter Selders (Foto: Endress+Hauser).

Diese Verbindung aus Sensorik, Gerätetechnik und Datennutzung zog sich als roter Faden durch die Veranstaltung. Ein Beispiel mit Nähe zur Lebensmittelproduktion ist das neue selbstkalibrierende Thermometer iTHERM TrustSens. Es kalibriert sich im laufenden Betrieb und kann nach Unternehmensangaben nun bereits bei 39 Grad Celsius arbeiten. Das soll Stillstände vermeiden und die Temperaturüberwachung in hygienisch sensiblen Prozessen vereinfachen.

Mathias Altendorf, ehemaliger CEO und Präsident des Verwaltungsrats von Endress+Hauser.

Seinen Abschied nahm Verwaltungsratspräsident Matthias Altendorf. Er absolvierte seine gesamte berufliche Laufbahn bei Endress+Hauser und begann mit einer Lehre als Mechaniker in Maulburg, an die sich Studium und Weiterbildungen anschlossen.

Der Schmetterling begleitete als Symbol für Transformation das Global Forum 2026.

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