Der Festakt fand wegen der vielen Gäste im Diakonissenhaus statt.
Bild von: Patrick Buhl (alle Fotos)
Die Gewerbliche Schule Im Hoppenlau mit Technischer Oberschule (TO) in Stuttgart hat am 19. Juni ihr 100-jähriges Bestehen gefeiert. Vertreter aus Politik und Wirtschaft würdigten die Arbeit der Schule. Für die Mühlenbranche wurde das Jubiläum zu einer Bestandsaufnahme, die ernüchternd ausfiel.
KI-Zusammenfassung
- Die Gewerbliche Schule Im Hoppenlau feierte ihr 100-jähriges Bestehen; sie hat sich von einer örtlichen Gewerbeschule zu einem Kompetenzzentrum für Lebensmittel, Körperpflege und Gastronomie entwickelt.
- Beim Festakt würdigten Gäste die Bedeutung beruflicher Bildung, Integration und persönlicher Entwicklung für die Schüler.
- Der Rundgang machte den erheblichen Modernisierungsbedarf sichtbar: Teile der Mühlenanlage stammen aus den 1980er-Jahren, und die technische Ausstattung ist veraltet.
- Beim „Round Table Müllerei“ diskutierten Fachleute über mehr praktische Ausbildung, klare Leistungsanforderungen und betriebsübergreifende Kooperationen.
- Für die Zukunft der Müllerausbildung werden ein tragfähiges Finanzierungskonzept und transparente Regeln für Investitionen und Unterstützung durch die Branche benötigt.
Diese Zusammenfassung wurde von KI erstellt. Sie kann möglicherweise Fehler enthalten. Verlässliche Informationen entnehmen Sie bitte dem Artikel.
Das Interesse an dem Jubiläum war so groß, dass die Schule den Festakt im benachbarten Diakonissenhaus ausrichten musste. Auf den Tag genau 100 Jahre zuvor war die Schule gegründet worden. Schulleiter Dr. Andreas Baitinger freute sich besonders, dass auch drei frühere Schulleiter zum Festakt gekommen waren.
Die Entwicklung verlief rasant, von einer örtlichen Gewerbeschule hin zu einem Kompetenzzentrum für Berufe aus den Branchen Lebensmittel, Körperpflege und Gastronomie. Für die Mühlenwirtschaft besitzt der Standort seit 80 Jahren eine besondere Bedeutung. In Stuttgart befinden sich Bundesfachklassen für den Ausbildungsberuf des Verfahrenstechnologen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft sowie die Meisterschule für Müller und Futtermittelmüller.
Dr. Andreas Baitinger eröffnete den Festakt mit einem persönlichen Rückblick. Eine berufliche Schule vermittle nicht nur Fachwissen, sie begleite junge Menschen auf dem Weg in das Berufsleben. „Wer hier etwas erreicht, hat etwas vor im Leben“, so der Schulleiter. Die Schule vermittle zudem Sprache, Werte und gesellschaftliche Orientierung. Das gelte besonders für Schüler, die erst seit kurzer Zeit in Deutschland leben. Im anschließenden Paneltalk kamen der stellvertretende Schulleiter Peter Knöll, der technische Lehrer Roman Schäfer sowie drei Auszubildende zu Wort.
Unter dem Leitgedanken „Eine berufliche Ausbildung erdet“ betonten sie die Bedeutung der beruflichen Bildung für die persönliche Entwicklung und für die Gesellschaft. In einem Grußwort begründete Schulpräsidentin Claudia Rugert, den Erfolg der Schule mit deren…
Dieser Artikel ist zugangsbeschränkt.