RELEX Report: KI wird zum Bestandteil zentraler Entscheidungen in der Supply Chain
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RELEX Solutions hat seinen Report „State of Supply Chain 2026: Volatility, trade-offs and the rise of AI“ veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Künstliche Intelligenz (KI) von einer experimentellen Technologie zunehmend zu einem integralen Bestandteil der operativen Entscheidungsunterstützung in der Supply-Chain-Planung entwickelt.
KI-Zusammenfassung
- Weltweit ist das Vertrauen von 67 Prozent der Führungskräfte in KI-gestützte Supply-Chain-Entscheidungen gestiegen; meist soll KI Empfehlungen geben, während Menschen die finale Entscheidung treffen.
- Unternehmen bauen ihre KI-Investitionen aus: In Großbritannien, Deutschland und Frankreich planen 68 Prozent Investitionen in generative und agentenbasierte KI sowie 55 Prozent in prädiktive KI.
- Einzelhändler nutzen KI-Prognosen und Bestandsoptimierung, um kurzfristige Veränderungen der Kundennachfrage besser abzufangen und Warenverfügbarkeit sowie Margen zu sichern.
- Hersteller setzen KI angesichts von Beschaffungsstörungen und steigenden Compliance-Anforderungen ein, um Prognosen, Lieferantenrisikomanagement und Produktionsentscheidungen zu verbessern.
- Der Report beruht auf einer im Januar 2026 durchgeführten Umfrage unter 514 Führungskräften aus Handel, Produktion, Großhandel und Supply Chain.
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Weltweit geben 67 Prozent der Führungskräfte aus Handel und Produktion an, dass ihr Vertrauen in den Einsatz von KI für Entscheidungen in der Supply Chain im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist. In Großbritannien, Deutschland und Frankreich liegt dieser Wert mit 71 Prozent noch höher. Für 53 Prozent der Befragten in diesen drei Ländern soll KI vor allem Empfehlungen liefern, die finale Entscheidung jedoch weiterhin von Menschen getroffen werden. Nur 15 Prozent würden KI vollständig autonome Entscheidungen in der Supply Chain anvertrauen. 42 Prozent der befragten Unternehmen nutzen bereits KI-gestützte Bestands- und Supply-Optimierung oder planen deren Einsatz, während 44 Prozent KI in den Bereichen Logistik und Routenplanung anwenden.
Ein detaillierter Blick auf die europäischen Ergebnisse zeigt, dass Unternehmen ihre Investitionen in KI weiter ausbauen: 68 Prozent planen in den nächsten drei bis fünf Jahren Investitionen in generative und agentenbasierte KI, 55 Prozent in prädiktive KI. Diese Investitionen erfolgen vor dem Hintergrund anhaltender Volatilität der Kundennachfrage – 32 Prozent der Führungskräfte nennen dies als eine der größten Herausforderungen der kommenden drei Jahre. Dadurch steigt der Bedarf an intelligenteren und reaktionsfähigeren Planungssystemen.
Mehr Reaktionsfähigkeit im Handel
Vor allem Einzelhändler spüren weiterhin…
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