19.04.2026Endress+Hauser 2025 über Vier-Mrd.-Euro Umsatz. Wer Rohstoffe sicher lagern, Transporte steuern und qualitätskritische Schritte stabil fahren will, ist auf verlässliche Messwerte angewiesen. Hinzu kommen digitale Systeme, die Messdaten bündeln, visualisieren und für Wartung oder Effizienzsteigerung nutzbar machen. CEO Dr. Peter Selders (Foto: Endress+Hauser). Diese Verbindung aus Sensorik, Gerätetechnik und Datennutzung zog sich als roter Faden durch die Veranstaltung. Ein Beispiel mit Nähe zur Lebensmittelproduktion ist das neue selbstkalibrierende Thermometer iTHERM TrustSens. Es kalibriert sich im laufenden Betrieb und kann nach Unternehmensangaben nun bereits bei 39 Grad Celsius arbeiten. Das soll Stillstände vermeiden und die Temperaturüberwachung in hygienisch sensiblen Prozessen vereinfachen. Mathias Altendorf, ehemaliger CEO und Präsident des Verwaltungsrats von Endress+Hauser. Seinen Abschied nahm Verwaltungsratspräsident Matthias Altendorf. Er absolvierte seine gesamte berufliche Laufbahn bei Endress+Hauser und begann mit einer Lehre als Mechaniker in Maulburg, an die sich Studium und Weiterbildungen anschlossen. Der Schmetterling begleitete als Symbol für Transformation das Global Forum 2026.von Rainer Miserre
05.04.2026+Frühjahrsseminar 2026 des Baden-Württembergischen Müllerbundes.-9. September 2026 in Brüssel stattfindet und die bisherige Tagung für Müllerei-Technologie in Detmold ersetzt. Dr. Andreas Baitinger, Rektor der Gewerblichen Schule Im Hoppenlau mit Technischer Oberschule in Stuttgart, sprach danach offen und ernüchternd über Probleme durch einen größer werdenden Kreis von Auszubildenden mit mangelnden Sprachkenntnissen, Drogenkonsum und Respektlosigkeit gegenüber dem Lehrkörper. Zudem werde der Sanierungsstau am Gebäude offensichtlich. Er lud die Anwesenden zur diesjährigen 100 Jahr Feier am 19. Juni 2026 nach Stuttgart ein und bat um zahlreiche Teilnahme. Zum Abschluss stellte Frank Sautter, Geschäftsführer des Baden-Württembergischen Müllerbundes die getätigten Maßnahmen und Geldspenden des Vereins zur Förderung der Berufsausbildung und Fortbildung für Müller vor. V.l.n.r.: Frank Sauter, Geschäftsführer des Baden-Württembergischen Müllerbundes, Karl Ruthardt, stellv. Vorsitzender des Müllerbundes, Dr. Andreas Baitinger, Rektor der Gewerblichen Schule Im Hoppenlau mit Technischer Oberschule in Stuttgart und Kornelia Dewald, Geschäftsstelle des Müllerbundes. von Rainer Miserre
05.03.2026+Explosions- und Brandschutz für Mahlsysteme mit Hammermühlen. Fazit Der Explosions- und Brandschutz für Hammermühlen umfasst ein ganzheitliches Sicherheitskonzept, das präventive, konstruktive, detektionsbasierte und organisatorische Maßnahmen kombiniert. Nur das abgestimmte Zusammenspiel dieser Elemente verhindert zuverlässig, dass Funken, Überhitzung, Fremdkörper oder Staubablagerungen zu einem Brand oder einer Staubexplosion führen. Ein modernes, gut gewartetes Schutzsystem schützt Mitarbeiter, Anlagen und Gebäude, minimiert Produktionsausfälle und erfüllt alle gesetzlichen und versicherungstechnischen Anforderungen. Ein umfassender Explosions- und Brandschutz ist daher nicht nur aus Sicherheitsgründen unerlässlich, sondern auch ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für einen störungsfreien und effizienten Anlagenbetrieb.von Dirk Gering
02.03.2026ATEX-konforme Siloeinfahranlagen für mehr Sicherheit. Schließlich ist der Müller für seinen Betrieb verantwortlich und die Arbeiten, die er darin zuläßt. Im Schadensfall kann es auch bei Einsatz eines Fremdanbieters zu langen Stillständen kommen, gerade bei Personenschäden und bis Haftungsfragen mit der Versicherung geklärt sind. Wir wollen mit dem Systemansatz Betreibern zeigen, welche Sicherheitsniveaus der Markt heute technisch abbilden kann. M+M: Werfen wir abschließend einen Blick in die Zukunft: Lohnt die Anschaffung Ihrer Anlage noch, oder übernehmen bald Roboter oder Drohnen die Silowartung? Michael Gerstenberg: Ideen und KI-Videos gibt es dazu einige, aber der Markt entscheidet traditionell und vorsichtig. Vertikale Reinigung in einem dunklen, staubigen Silo stellt andere Anforderungen als etwa ein Poolroboter oder Staubsauger. Dazu kommen Fremdkörperrisiken, beispielsweise abfallende Schrauben oder Plastikteile, und die Frage, wie man Ergebnisse kontrolliert. Wir rechnen daher nicht kurzfristig mit einer Ablösung der personengeführten Siloreinigung. Stephan Aßmann (Foto: Köster)von Sabine Kemper
10.11.2025KI und Arbeitssicherheit. Am Ende bleibt die Einsicht, dass KI und Robotik neue Werkzeuge liefern, sie treffen jedoch keine Entscheidung und tragen keine Verantwortung. Das leisten die Menschen im Werk. Die Kunst ist, beides klug zu verbinden.von Sabine Kemper
01.10.2025Powtech und Fachpack 2025.a. den neuen Fliehkraftschäler (Foto: Laurin Tönnies). Rembe hatte einen unterhaltsamen Eisbär am Stand (Foto: Sabine Kemper). Bernard Bückmann zeigt Siebe und Sieb-Bespannungen seines Unternehmens Bückmann (Foto: Sabine Kemper). Am Stand von SSB Wägetechnik Jacky Fricker (TMI) und Thomas Lambrich (Foto: Sabine Kemper). Jim Vingerhoets von Fike (Foto: Laurin Tönnies). Am Stand des VDMA gab es gut besuchte Fachvorträge und Konjunktureinschätzungen (Foto: Messe Nürnberg). Das Team von Mühle + Mischfutter auf der Powtech. V.l.n.r.: Zino Miserre, Sabine Kemper, Patrick Buhl, Rainer Miserre und Laurin Tönnies.von Sabine Kemper
17.03.202529. Mitteldeutsche Müllerei-Fachtagung 2025.de (Eine kostenfreie Stornierung ist bis zum 18.03.2025 möglich!) Anmeldung zur Tagung und Anforderung des Anmeldeformulars möglichst bis zum 25. Februar 2025 unter: Mitteldeutscher Müllerbund e.V. 39359 Calvörde, An der Ohre 15 Telefon 039051 325 / Fax 039051 96039 E-Mail: mail@mitteldeutscher-muellerbund.de.
26.08.2024Unfallvermeidung in der Futtermittelbranche. Beispielsweise wurden digitale Systeme erweitert und angepasst. Bei etwas mehr als 300 Mitarbeitern in Deutschland hat ForFarmers den LTI von 13 im Jahr 2018 gesenkt auf drei im Jahr 2023, wobei die Abnahme fast ausnahmslos kontinuierlich erfolgte. M+M: Ihre Berufsgenossenschaft hat sich der Vision Zero verschrieben. Erfüllt die Kampagne von ForFormers deren Ziele? Manuel Gehrke: Das Ziel der Vision Zero "Null Unfälle – gesund arbeiten." bedeutet für die Betriebe: kein Personalausfall durch Arbeitsunfälle oder arbeitsbedingte Erkrankungen, gut funktionierende Prozesse und Abläufe, mehr Wirtschaftlichkeit durch Vermeiden von Störungen, Sachschäden und Stillständen, mehr Mitarbeiterzufriedenheit und -motivation, weniger Fluktuation, Bindung von Fachpersonal sowie Einsparungen beim BG-Beitrag durch maximalen Beitragsnachlass. Diese Ziele sollen mit den folgenden Bausteinen erreicht werden: • Gefährdungen im Betrieb kennen, Schutzmaßnahmen festlegen und umsetzen • Sicher und gesund führen • Ziele formulieren, Regeln aufstellen und umsetzen • Beschäftigte unterweisen und qualifizieren • Gemeinsam aus Fehlern lernen • Gute Präventionskultur als Basis: • Kommunikation • Beteiligung • Betriebsklima Mit dem System erfüllt ForFarmers bereits seit 2016 wesentliche Inhalte der von den Berufsgenossenschaften beschriebenen Vision Zero und leiste so einen Beitrag zur Senkung der Unfallzahlen und der Kosten.von Sabine Kemper
17.06.2024+Romberg-Mühle brennt ab: Millionenschaden bei Mühlenbrand. Die umliegenden Silos und die Wohnbebauung konnten aber erfolgreich geschützt werden. Laut ersten Schätzungen der Polizei dürfte sich die Höhe des Sachschadens im Millionen-Bereich bewegen. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Mühle + Mischfutter hat in Ausgabe 1/2024 über die chemiefreie Schädlingsbekämpfung mit der Methode der Wärmeentwesung berichtet. Der Bericht behandelt die Wärmeentwesung per zertifizierter Heizlüfter zur Schädlingsbekämpfung und stellt Anbieter dieser Dienstleistung vor. Einige Anbieter haben gegenüber der Redaktion ihre Versicherungsunterlagen offen gelegt. (Die Wärmeentwesung bei der Romberg-Mühle erfolgte dagegen mit Ölbrennern und die Wärme wurde mittels Schläuchen in die einzelnen Stockwerke der Mühle geleitet.) Mühle + Mischfutter hat in seinem Bericht zur Wärmeentwesung auch den Brandschutz bei der Wärmeentwesung behandelt, vor Gefahren gewarnt und auf den Versicherungsschutz hingewiesen. Das PDF von Mühle + Mischfutter ist mit allen Inhalten zum Thema Wärmeentwesung inklusiveTipps und Hinweisen hier über die Homepage (Verlag/Produkte/Download) kostenlos abrufbar. Das kostenlose PDF von Mühle + Mischfutter zu Risiken bei der Wärmeentwesung gibt es hier auf der Homepage kostenlos zum Download. Klicken Sie auf das Foto oder folgen Sie dem Link oben. Das Mühlengebäude am Montagmorgen, 17. Juni 2024. Foto: Daniel Schröder, Soester Anzeiger Abgebrannter Lkw in der Mühle. Foto: Daniel Schröder, Soester Anzeigervon Sabine Kemper
28.01.2024Überwachung der Erdung schützt vor Explosionen. Ein Erdungstestgerät ohne Objekterkennungsfunktion würde fälschlicherweise das Füllgerüst mit dem Lkw verwechseln, und dort ebenfalls Freigabe erteilen. Erdungstestgeräte bieten üblicherweise Steuerausgänge (potentialfreieKontakte), um sie in die Verladesteuerung einzubinden (Pumpen,Verdichter, Druckluft, Schieber). Die Verladung kann dann nur stattfinden, wenn das Erdungstestgerät auf Freigabe schaltet. Die Verladung wird sofort unterbrochen, wenn die Erdungsverbindung nicht mehr zuverlässig erkannt wird, z. B. wenn die Erdungszange vom zu erdenden Objekt abgefallen ist. Der ursächlich Elektrostatik erzeugende Prozess ist gestoppt. Bei Erdungsmaßnahmen ohne Einbindung in die Verladesteuerung besteht die Gefahr, dass der Verladeprozess bei entfernter Erdungszange nicht unterbrochen wird. Die elektrostatischen Aufladungen sammeln sich auf dem nicht geerdeten Behälter weiter an und entladen sich schlagartig, wenn ein leitfähiger, geerdeter Gegenstand in die Nähe kommt. Dies kann eine Person sein, aber auch eine Erdungszange, die nachträglich an ein bereits aufgeladenes Objekt angebracht wird. Erdung eines FIBC Typ C mit Objekterkennung Fazit Nur weil man elektrostatische Aufladungen nicht sieht, heißt es nicht, dass sie nicht da sind. Und nur weil bisher im eigenen Betrieb ein zündfähiger Funke noch nicht auf eine Staubwolke getroffen ist, heißt das nicht, dass es auch in Zukunft so bleibtvon Dr.-Ing. Alexander Zelck
20.09.2023Powtech 2023.00 Uhr: Einsatzmöglichkeiten des innovativen Horizontalzyklons (Kai Gradert, Jacob Rohrsysteme) 27. September 10.30 Uhr: Vermeidung von Vermischungsfehlern: Häufige Fehler beim Mischen von Pulvern (Stefan Ruberg, amixon) 11.40 Uhr: Schüttgut-Transport in der Lebensmittelproduktion (Reiner Lemperle, Hecht Technologie) 16.00 Uhr: Vollautomatische Big-Bag-Füllung mit kontinuierlicher Zustandsüberwachung (Patrick Zirwes, Emde Automation) 16.30 Uhr: Smart Silo Storage Solutions für eine effiziente und nachhaltige Supply Chain (Andreas Kaserer, Zeppelin Systems) 28. September 11.00 Uhr: Vorbereitung auf den Tag X: Was gehört zur IT-Notfallplanung? (Dr. Robert Couronné, bayern innovativ) 13.00 Uhr: Herausforderungen für Rückschlagklappen im Explosionsschutz nach EN16447 am Beispiel der Dualen Rückschlagklappe (Dieter Lütkemeier, Fike Deutschland) 15.00 Uhr: Nachwuchswerbung für KMU – wie tickt die Jugend, welche Maßnahmen sind empfehlenswert? (Stefan Grötzschel, VDMA) von Simone Kraft
17.08.2023Warm-Up für Käfer & Co.. Allgemein die steigende Zahl von Kundenreklamationen bei Herstellern und dem Einzelhandel spiegeln die Erfahrung wider, die unsere Kunden in warmen Ländern bereits seit einiger Zeit machen. Letztendlich benötigt man nicht nur bei steigenden Temperaturen einen zuverlässigen Wärmeentwesungs-Partner, der den Schädlingsdruck effektiv minimiert. ATEX ATEX-Leitlinien der Europäischen Union. ATmosphère EXplosive, kurz ATEX, bezeichnet eine Direktive der EU. Sie umfasst Richtlinien auf dem Gebiet des Explosionsschutzes: die ATEX-Produktrichtlinie 2014/34/EU und die ATEX-Betriebsrichtlinie 1999/92/EG. Die ATEX-Leitlinien werden von der Generaldirektion Unternehmen und Industrie der EU-Kommission mit den Mitgliedstaaten, der europäischen Industrie, europäischen Normungsgremien (CEN, CENELEC) und sogenannten benannten Stellen (in Deutschland z.B.: BAM, PTB oder verschiedene TÜV) ausgearbeitet. Eine explosionsgefährdete Atmosphäre liegt vor, wenn ein Gemisch aus Luftgasen, Dämpfen, Nebeln oder Stäuben sich so verbindet, dass es sich unter bestimmten Bedingungen entzünden kann. Ausrüstungen und Schutzsysteme, für den Ex- Bereich (ATEX), decken auch Geräte für Mühlen ab. Seit Anfang 2003 dürfen in der EU nur Geräte, Schutzsysteme und Komponenten in explosionsgefährdeten Umgebungen einsetzen werden, die der ATEX-Richtlinie entsprechenvon Sabine Kemper
15.11.2022Absperrklappe DKZE 110 APS DZDie DKZE 110 APS DZ verfügt über eine exzentrisch gelagerte Absperrklappe und einen pneumatisch beaufschlagten auswechselbaren Profilring auf leicht demontierbarem Tragring. Diese Möglichkeit der einfachen Demontage und Reinigung spielte für die Projektplanung des Kunden aus der Pharmaindustrie eine entscheidende Rolle. Getreu dem Motto „doppelt sicher hält besser“ wurde die DKZE 110 APS DZ aufgrund des sensiblen Einsatzbereiches flexibel umgebaut, in Einzelteile zerlegt, gereinigt und wieder zusammengesetzt. Der Nennweitenbereich wurde projektspezifisch angepasst. Grundsätzlich verfügt die DKZE 110 APS DZ über einen Nennweitenbereich von DN 150 bis DN 600 und ist abhängig von der Ausrüstung für Betriebstemperaturen von –40 °C bis +200 °C ausgelegt. Anwendungsspezifische Berechnungen und Konstruktionen sind die Grundlage, um Produktreihen, Schutzsysteme, Applikationen und Modifikationen zielorientiert anzupassen. Zudem sind alle Warex-Valve-Produktreihen nach den weltweit gängigen Regelwerken zertifiziert und als Ex-Ausführung für den Einsatz in den explosionsgefährdeten Bereichen lieferbar. Warex valve Absperrklappe
22.10.2022Rohrbrände, ein unterschätztes Risiko. Insofern ist die genannte Produktionsunterbrechung kein Nachteil der Argon-Löschanlage, sondern aus Sicherheitsgründen nach einem Rohrbrand in jedem Fall erforderlich. Sollte es technisch nicht möglich oder wirtschaftlich nicht vertretbar sein, die Öffnungen des Transportsystems mit Schiebern zu verschließen, um die Aufrechterhaltung der Löschgaskonzentration im Transportsystem sicherzustellen, so ist die Anlage mit einer Halteflutung zu versehen (d. h. es wird kontinuierlich Argon nachgefördert) und mittels einer Probeflutung die Wirksamkeit der Löschanlage hinsichtlich der Einhaltung der Haltezeit nachzuweisen. Da Argon rückstandsfrei entsorgt werden kann, stellt dies für den Betreiber keinen besonderen Aufwand dar. Tabelle zu Löschmedien Fazit: Von allen verfügbaren Löschmedien erfüllt nur Argon alle Anforderungen der Betreiber und der Versicherer (siehe Tabelle). In Kombination mit der VdS-zugelassenen Funkenerkennung von T&B stellt die Argon-Löschung damit eine technisch ausgereifte Lösung dar und ist allen anderen Löschmedien überlegen.
22.10.2022Vom Explosionsschutzdokument bis zu Prüfung. aufzuführen und mit den erforderlichen Prüffristen zu versehen. Die Prüffristen ergeben sich, abgesehen von den rechtlich festgelegten Maximalfristen, aus den Herstellerunterlagen und auch aus der eigenen betrieblichen Erfahrung. Zudem sollen im Prüfkataster auch die jeweils einzusetzenden zur Prüfung befähigten Personen den zu prüfenden Einrichtungen zugeordnet werden. Für elektrische Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen erfolgen die Prüfungen mindestens nach BetrSichV und der UVV „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ (DGUV-Vorschrift 3). Das Ergebnis der jeweiligen Prüfung ist aufzuzeichnen. Die Prüfaufzeichnung beinhaltet selbstverständlich festgestellte Mängel und ggf. deren Schwere sowie Fristen zu ihrer Behebung. Aufzeichnungen und Prüfbescheinigungen sind am Betriebsort der überwachungsbedürftigen Anlage aufzubewahren. Eine gute Organisation von der Erarbeitung des Explosionsschutzdokumentes bis zur Umsetzung der Prüfungen erleichtert einen reibungslosen Ablauf. Voraussetzung ist eine zweckmäßige Dokumentation, also ein aussagekräftiges Explosionsschutzdokument und ein umfassendes Prüfkataster.von Manuel Gehrke, Stefan Grund
22.10.2022Hebehilfen für den Ex-Bereich. Der gereinigte Abluftstrom kann durch eine konventionelle Vakuumpumpe, die im Nicht-EX-Bereich aufgestellt wird, abgesaugt und in die Umgebung abgegeben werden. Vakuumheber "ezzFAST" in ATEX-Ausführung In einem Produktionsbetrieb für Lebensmittel werden in einem Mischer verschiedene Rezepturen zur Herstellung von Nudeln produziert. Dazu werden zunächst im Bereich der Kommissionierung die Rohstoffe für die Rezepturen in Säcken auf Paletten bereitgestellt. Die fertig kommissionierten Paletten werden dann anschließend neben dem Mischer abgestellt. Das Befüllen des Mischers erfolgte zunächst von Hand. Durch den Einsatz des Vakuumhebers „ezzFAST” von Best Handling Technology wurde diese Arbeit nun erheblich erleichtert. Mit dem Sauger des Vakuumhebers werden die Säcke aufgenommen und über dem Mischer in der Schwebe gehalten. Danach schneidet der Bediener die Säcke zum Entleeren auf. Für diesen Vorgang muss der Hubschlauch und der Sauger besonders konstruiert sein, um ein Verlieren des Sackes zu verhindern. Beim Befüllen des Mischers kommen Produkte zum Einsatz, deren Staub eine explosionsgefährliche Atmosphäre verursachen können. Der Arbeitsbereich in der Nähe des Mischers, wo diese Produkte an die Atmosphäre gelangen, ist als explosionsgefährdete Zone22 eingestuft.
22.10.2022Explosionsschutz beginnt nicht mit einer Berstscheibe. Dieser wird im Reingaskanal verbaut und beprobt kontinuierlich den Abluftstrom. Kommt es zur Zündung im Filter, kann diese zügig erkannt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass die gesamte Prozessluft den Filter passiert und somit potenzielle Brandgase aus vorgeschalteten Maschinen ebenfalls im Reingas-Kanal zu detektieren sind. Kerstin Lenze, Marketing Assistant bei Rembe Safety+Control. Abb. 7: Detektor GSMX-P im Abluftstrom einer Filteranlage Infos REMBE Alliance REMBE wird zumeist mit der REMBE GmbH Safety+Control verbunden, dem Spezialisten für Explosionsschutz und Druckentlastung weltweit. Das Unternehmen bietet Kunden branchenübergreifend Sicherheitskonzepte für Anlagen und Apparaturen. Sämtliche Produkte werden in Deutschland gefertigt und erfüllen die Ansprüche nationaler und internationaler Regularien. Neben der REMBE GmbH Safety+Control (www.rembe.de) mit ca. 300 Mitarbeitern weltweit, Hauptsitz in Brilon (Hochsauerland) sowie zahlreichen Tochtergesellschaften weltweit (Italien, Finnland, Brasilien, USA, China, Dubai, Singapur, Südafrika, Japan), firmieren vier weitere Unternehmen unter der Dachmarke REMBE: REMBE Research+Technology Center GmbH (www.rembe-rtc.de), die REMBE Advanced Services+Solutions GmbH (www.rembe-services.de), die REMBE Kersting GmbH (www.rembe-kersting.de) und REMBE FibreForce GmbH (www.argusline.de)von Alexander Kemmling