Mühle + Mischfutter

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26.08.2024

Unfallvermeidung in der Futtermittelbranche

. Beispielsweise wurden digitale Systeme erweitert und angepasst. Bei etwas mehr als 300 Mitarbeitern in Deutschland hat ForFarmers den LTI von 13 im Jahr 2018 gesenkt auf drei im Jahr 2023, wobei die Abnahme fast ausnahmslos kontinuierlich erfolgte. M+M: Ihre Berufsgenossenschaft hat sich der Vision Zero verschrieben. Erfüllt die Kampagne von ForFormers deren Ziele? Manuel Gehrke: Das Ziel der Vision Zero "Null Unfälle – gesund arbeiten." bedeutet für die Betriebe: kein Personalausfall durch Arbeitsunfälle oder arbeitsbedingte Erkrankungen, gut funktionierende Prozesse und Abläufe, mehr Wirtschaftlichkeit durch Vermeiden von Störungen, Sachschäden und Stillständen, mehr Mitarbeiterzufriedenheit und -motivation, weniger Fluktuation, Bindung von Fachpersonal sowie Einsparungen beim BG-Beitrag durch maximalen Beitragsnachlass. Diese Ziele sollen mit den folgenden Bausteinen erreicht werden: • Gefährdungen im Betrieb kennen, Schutzmaßnahmen festlegen und umsetzen • Sicher und gesund führen • Ziele formulieren, Regeln aufstellen und umsetzen • Beschäftigte unterweisen und qualifizieren • Gemeinsam aus Fehlern lernen • Gute Präventionskultur als Basis: • Kommunikation • Beteiligung • Betriebsklima Mit dem System erfüllt ForFarmers bereits seit 2016 wesentliche Inhalte der von den Berufsgenossenschaften beschriebenen Vision Zero und leiste so einen Beitrag zur Senkung der Unfallzahlen und der Kosten.

von Sabine Kemper

Unfallvermeidung in der Futtermittelbranche
17.06.2024

Romberg-Mühle brennt ab: Millionenschaden bei Mühlenbrand

. Die umliegenden Silos und die Wohnbebauung konnten aber erfolgreich geschützt werden. Laut ersten Schätzungen der Polizei dürfte sich die Höhe des Sachschadens im Millionen-Bereich bewegen. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Mühle + Mischfutter hat in Ausgabe 1/2024 über die chemiefreie Schädlingsbekämpfung mit der Methode der Wärmeentwesung berichtet. Der Bericht behandelt die Wärmeentwesung per zertifizierter Heizlüfter zur Schädlingsbekämpfung und stellt Anbieter dieser Dienstleistung vor. Einige Anbieter haben gegenüber der Redaktion ihre Versicherungsunterlagen offen gelegt. (Die Wärmeentwesung bei der Romberg-Mühle erfolgte dagegen mit Ölbrennern und die Wärme wurde mittels Schläuchen in die einzelnen Stockwerke der Mühle geleitet.) Mühle + Mischfutter hat in seinem Bericht zur Wärmeentwesung auch den Brandschutz bei der Wärmeentwesung behandelt, vor Gefahren gewarnt und auf den Versicherungsschutz hingewiesen. Das PDF von Mühle + Mischfutter ist mit allen Inhalten zum Thema Wärmeentwesung inklusiveTipps und Hinweisen hier über die Homepage (Verlag/Produkte/Download) kostenlos abrufbar. ‍ Das kostenlose PDF von Mühle + Mischfutter zu Risiken bei der Wärmeentwesung gibt es hier auf der Homepage kostenlos zum Download. Klicken Sie auf das Foto oder folgen Sie dem Link oben. ‍ Das Mühlengebäude am Montagmorgen, 17. Juni 2024. Foto: Daniel Schröder, Soester Anzeiger Abgebrannter Lkw in der Mühle. Foto: Daniel Schröder, Soester Anzeiger

von Sabine Kemper

Romberg-Mühle brennt ab: Millionenschaden bei Mühlenbrand
28.01.2024

Überwachung der Erdung schützt vor Explosionen

. Ein Erdungstestgerät ohne Objekterkennungsfunktion würde fälschlicherweise das Füllgerüst mit dem Lkw verwechseln, und dort ebenfalls Freigabe erteilen. Erdungstestgeräte bieten üblicherweise Steuerausgänge (potentialfreieKontakte), um sie in die Verladesteuerung einzubinden (Pumpen,Verdichter, Druckluft, Schieber). Die Verladung kann dann nur stattfinden, wenn das Erdungstestgerät auf Freigabe schaltet. Die Verladung wird sofort unterbrochen, wenn die Erdungsverbindung nicht mehr zuverlässig erkannt wird, z. B. wenn die Erdungszange vom zu erdenden Objekt abgefallen ist. Der ursächlich Elektrostatik erzeugende Prozess ist gestoppt. Bei Erdungsmaßnahmen ohne Einbindung in die Verladesteuerung besteht die Gefahr, dass der Verladeprozess bei entfernter Erdungszange nicht unterbrochen wird. Die elektrostatischen Aufladungen sammeln sich auf dem nicht geerdeten Behälter weiter an und entladen sich schlagartig, wenn ein leitfähiger, geerdeter Gegenstand in die Nähe kommt. Dies kann eine Person sein, aber auch eine Erdungszange, die nachträglich an ein bereits aufgeladenes Objekt angebracht wird. Erdung eines FIBC Typ C mit Objekterkennung Fazit Nur weil man elektrostatische Aufladungen nicht sieht, heißt es nicht, dass sie nicht da sind. Und nur weil bisher im eigenen Betrieb ein zündfähiger Funke noch nicht auf eine Staubwolke getroffen ist, heißt das nicht, dass es auch in Zukunft so bleibt

von Dr.-Ing. Alexander Zelck

Überwachung der Erdung schützt vor Explosionen