Mühle + Mischfutter

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09.07.2026

Zwischenfazit zum Plansichter SIFTO

. Ich merke derzeit, dass sich viele Müller inzwischen für neue Sichterkonzepte öffnen. Wenn wir den SIFTO auf einer anderen Etage integrieren können, entstehen neue Möglichkeiten im Mühlendiagramm. Dann lassen sich Mahlen und Sichten stärker über freien Fall verbinden, und einzelne pneumatische Überhebungen können entfallen. Früher wurde so etwas oft gar nicht diskutiert. Heute sind viele Betriebe bereit, genau über solche Lösungen nachzudenken. SIFTO in der Ceres Mühle in der Umbauphase (Foto: Swisca). M+M: Trotz der genannten Vorteile werden doch mehr elektrische Komponenten und größere Schaltschränke verbaut. Ist das nicht ein Nachteil? Stefan Schmitz: Er braucht mehr elektrische Ausrüstung, ja. Aber Maschinen entwickeln sich. Früher hatten Waagen Relaissteuerungen, heute sind elektronische Waagen-Steuerungen selbstverständlich. Beim Sichter kommt ebenfalls mehr Elektronik ins Spiel. Der Vorteil ist, dass wir Motortemperatur, Drehzahl und Drehmoment auslesen können. Außerdem stellen wir die Geschwindigkeit der Motoren individuell ein. Durch das modulare Konzept haben wir einen Motor in jedem Abteil und benötigen deshalb einen Servocontroller, der die Motoren synchronisiert und es so ermöglicht die Geschwindigkeit des Sichters einzustellen. Ich teste das gerade an einigen Anlagen und optimiere ganz einfach den Prozess. Läuft mehr Produkt, kann man schneller fahren, bei weniger Produkt halt langsamer

von Sabine Kemper

Zwischenfazit zum Plansichter SIFTO
28.09.2024

Kundenevent von Swisca in der Schweiz

. Christophe van Impe ist COO der belgischen Mühlengruppe Maselis und testete gleich das Bedienpult des ROMIL. Zwei Verteilwellen und die Walze haben separate Antriebe. Beide können im Prozess variabel verstellt werden. Wichtig war dem Techniker, dass die Maschine – insbesondere die Speisung- restlos entleert werden kann. Kein Produkt muss mühsam per Hand herausgenommen werden. „ROMIL hat nur noch einen Spalt von 0,5 mm. Wir haben die Maschine nach langer Einsatzdauer aufgemacht und geschaut, wie es hinter Speisewalze aussieht und es waren keine Produktreste mehr dort“, so Philippe Holenstein. Manager Toshinori Nishisaka, Technologe Yuichiro Otsuji und Verpackungsspezialistin Miho Takeshita sind vom japanischen Mühlenkonzern Nisshin Flour Mills aus Japan angereist. ROMIL punktet bei der Walzentemperaturüberwachung mit fixer Verkabelung und nahe an der Walzenoberfläche positionierten Sensoren. Über Streifenbildung auf den Mahlwalzen kann der Müller einfach erkennen, ob er die Walze wechseln muss. Einen weiteren Vorteil beim Walzenwechsel bietet der Servomotor. Ist die Walze eingesetzt, kann der Müller einfach den Deckel zuklappen und sie wird automatisch kalibriert. Alexander Rieper (A.Rieper AG), Stefan Sonderer (Swisca) und Peter Rieper (A. Roeper AG) im Gespräch in Flawil. ‍ Alejandro Bolanos und Roberto Bueso von der Molina Venecia reisten aus Guatemala an. Roberto Bueso beschäftigt in seinem Mühlenbetrieb 175 Mitarbeiter

von Sabine Kemper

Kundenevent von Swisca in der Schweiz