Mühle + Mischfutter

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09.07.2026

Zwischenfazit zum Plansichter SIFTO

. Ich merke derzeit, dass sich viele Müller inzwischen für neue Sichterkonzepte öffnen. Wenn wir den SIFTO auf einer anderen Etage integrieren können, entstehen neue Möglichkeiten im Mühlendiagramm. Dann lassen sich Mahlen und Sichten stärker über freien Fall verbinden, und einzelne pneumatische Überhebungen können entfallen. Früher wurde so etwas oft gar nicht diskutiert. Heute sind viele Betriebe bereit, genau über solche Lösungen nachzudenken. SIFTO in der Ceres Mühle in der Umbauphase (Foto: Swisca). M+M: Trotz der genannten Vorteile werden doch mehr elektrische Komponenten und größere Schaltschränke verbaut. Ist das nicht ein Nachteil? Stefan Schmitz: Er braucht mehr elektrische Ausrüstung, ja. Aber Maschinen entwickeln sich. Früher hatten Waagen Relaissteuerungen, heute sind elektronische Waagen-Steuerungen selbstverständlich. Beim Sichter kommt ebenfalls mehr Elektronik ins Spiel. Der Vorteil ist, dass wir Motortemperatur, Drehzahl und Drehmoment auslesen können. Außerdem stellen wir die Geschwindigkeit der Motoren individuell ein. Durch das modulare Konzept haben wir einen Motor in jedem Abteil und benötigen deshalb einen Servocontroller, der die Motoren synchronisiert und es so ermöglicht die Geschwindigkeit des Sichters einzustellen. Ich teste das gerade an einigen Anlagen und optimiere ganz einfach den Prozess. Läuft mehr Produkt, kann man schneller fahren, bei weniger Produkt halt langsamer

von Sabine Kemper

Zwischenfazit zum Plansichter SIFTO
22.05.2026

Interview mit Michael Gutting

. Mir ist sehr wichtig, dass dies auch für unser Verbandswesen gilt. Wir müssen unseren europäischen Verbänden viel mehr Raum und Gewicht geben. Und deshalb sehe ich eine solche Veranstaltung auch nicht im Ansatz als eine Konkurrenz zu heutigen europäischen Formaten, sondern als einen Versuch, eine Ergänzung und Erweiterung einer primär technisch ausgerichteten Veranstaltung auf europäischem Niveau zu etablieren. Das Labor der Mühle (Foto: M+M). M+M: Sie setzen bei dem Umbau in Belgien auf Produkte des Schweizer Technologieunternehmens Swisca. Arbeiten Sie auch weiter mit der Bühler Group zusammen? Michael Gutting: Selbstverständlich arbeiten wir auch weiterhin intensiv mit Bühler zusammen. In Brüssel werden Komponenten von Bühler, Swisca und anderen Vorlieferanten installiert. Ich bin froh, dass mehr Bewegung in den Markt kommt mit vielen Anbietern. Wettbewerb tut dem Markt gut. Wir suchen unsere Lieferanten nach diversen Punkten aus. Ein wichtiger Punkt ist die Relation zwischen Investitionskosten und dauerhaften Betriebskosten. Und wir wissen, dass jeder Lieferant manchmal auch Fehler produziert. Entscheidend ist jedoch, dass die Problemlösung schnell und unbürokratisch geschieht. Und das meine ich auch so, denn wir reden hier über Anlagen, die 365 Tage 24 Stunden am Tag verfügbar sein sollen. Hier braucht man Lieferanten, die mit einer hohen Flexibilität genau diese genannten Punkte gewährleisten können

von Rainer Miserre, Sabine Kemper

Interview mit Michael Gutting
02.11.2025

50. Müllerei-Fachtagung des Bayerischen Müllerbundes

. Die Firma Rückert ist stolz, Teil der Geschichte zu sein. Nach einem Rückblick mit den Highlights des Mühlenbaus der vergangenen Jahre zeigte er das Leistungsspektrum seines Unternehmens auf. Ersatzteile, Gebrauchtmaschinen, Maschinenrevisionen oder die Sonderanfertigung von Maschinenteilen gehören dazu und natürlich auch komplette Umbauten. Christian und Christine Rückert, Elke König, Reinhard Rückert und Tina Noller von der Firma Rückert (Foto: Patrick Buhl). Peter Mayer von Premium Magnets stellte Magnettechnik für den Einsatz in Mühlenbetrieben vor. Magnetseparatoren, die an verschiedenen kritischen Kontrollpunkten (HACCP-Punkte) installiert werden, erhöhen Produktsicherheit und Prozessoptimierung durch Fremdkörperkontrolle - Hier lesen Sie die Zusammenfassung seines Volkacher Vortrages . Franz Schmid, Kastenmüller GmbH, zeigte die Einflussfaktoren auf die mechanische Stärkebeschädigung durch Walzenstühle in der Weizenvermahlung (M+M, Ausgaben 15-16/2025, S. 20 ff.). Hintergrund für diese Projektarbeit mit dem Abschlusssemester der Deutschen Müllerschule in Braunschweig war, dass sich die Kundenwünsche an die Mühlen zunehmend von Standardmehlen hin zu spezialisierten Mehlen mit eigenen Spezifikationen verschieben. Die Bühler Group war am Stand vertreten durch (v.l.n.r.): Andreas Müller, Randy Urban, Adrian Hilpertshauser, Valerie Brunner, Stefan Jennermann und Sven Sawada (Foto: Patrick Buhl)

von Rainer Miserre

50. Müllerei-Fachtagung des Bayerischen Müllerbundes