Mühle + Mischfutter

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03.11.2025

Strategische Anwendung von Magnetseparatoren in der Getreideverarbeitung und Müllerei

. Wirtschaftlichkeit und Effizienz: Der Business Case für Magnetseparatoren Direkte Kostenreduktion und schneller ROI Der Einsatz von Magnetseparatoren ist eine Investition, die sich durch direkte und indirekte Kosteneinsparungen schnell amortisiert. Der offensichtlichste Vorteil ist die signifikante Reduktion von Reparatur- und Wartungskosten für nachgelagerte Maschinen. Maschinenschäden durch metallische Fremdkörper sind kostspielig und können zu ungeplanten Produktionsausfällen führen. Die Vermeidung solcher Stillstände durch die kontinuierliche Abscheidung von Verunreinigungen ermöglicht einen unterbrechungsfreien, effizienten Materialfluss. Ein Fallbeispiel aus der Industrie belegt, wie ein Magnetseparator kostspielige Verstopfungen und Maschinenschäden verhindern und damit die betriebliche Effizienz erheblich steigern konnte. Hersteller weisen explizit auf den schnellen Return on Investment hin, der durch die Vermeidung von Maschinenbeschädigungen und Produktionsverlusten erreicht wird. Indirekte, aber entscheidende Vorteile Über die direkten finanziellen Einsparungen hinaus bieten Magnetseparatoren entscheidende indirekte Vorteile. Sie schützen die Marke vor den verheerenden Folgen von Produktrückrufen. Solche Aktionen sind nicht nur mit enormen direkten Kosten verbunden, sondern verursachen auch einen massiven Reputationsschaden, der das Vertrauen der Verbraucher nachhaltig erschüttert

von Peter Mayer

Strategische Anwendung von Magnetseparatoren in der Getreideverarbeitung und Müllerei
03.02.2025

Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz - Ursprung und Umsetzung

. Journalisten stellen sogar die These auf, der Handel gehöre nicht zur Lieferkette. Das Standardwerk der Betriebswirtschaftslehre sagt hierzu: „In leistungsorientierten Gesellschaften ist der Handel wichtiger Teil der Wertschöpfungsketten. Die Funktionen des Handels innerhalb von Lieferketten sind: Mengenüberbrückung, Raumüberbrückung, Zeitüberbrückung.” Dem ist nichts hinzuzufügen. Fazit für Unternehmen Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz ist zwar einfach zu lesen, bietet aber viel Potenzial für juristische Auslegungen im Zusammenspiel mit anderen Gesetzen. Eine pragmatische Auslegung des Gesetzes ohne semantische Finesse hingegen erlaubt eine schlanke Implementierung des geforderten Risikomanagements und die Durchführung der zentralen Risikoanalysen. Oft beworbene Vereinfachungen zum Zuliefer-Risiko beinhalten teilweise ein Folgerisiko, das aber ohne wesentlichen Zusatzaufwand beseitigt werden kann. Weiterführende Informationen Andreas Müller, Behr’s Verlag, Food & Recht Praxis, Ausgaben 01/2024, S.2 und 03/2023, S.12. Andreas Müller, Matthias Wiemers: Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, Transparenz in der Lieferkette: Das Gesetz und seine korrekte Umsetzung in der Lebensmittelbranche. – Behr’s Verlag, ISBN 978-3-95468-937-8 Katrin Eckhoff, Andreas Müller: Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und seine Umsetzung, Der Leitfaden für betroffene Unternehmen und deren Zulieferer zur schlanken und rechtssicheren Implementierung. – Behr’s Verlag, ISBN 978-3-95468-958-3

von Dr.-Ing. Andreas Müller (Dipl.-Phys.)

Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz - Ursprung und Umsetzung
11.11.2024

Fake-Fakten der Berliner Verbraucherschützer

.bvl.bund.de (…). Die Zahlen in der veröffentlichten Grafik beziehen sich auf die 18 Krankheitsausbrüche, welche mit hoher Evidenz aufgeklärt wurden. Von diesen 18 Ausbrüchen waren drei durch Lebensmittel aus der Kategorie "Getreideerzeugnisse/ Reis/ Samen/ Hülsenfrüchte" verursacht worden. Gerundet entspricht das 17 Prozent. Die Daten zu Krankheitsausbrüchen in Deutschland werden gemäß der Vorgaben der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA kategorisiert. Hierzu finden Sie auch Informationen in dem Bericht. Den Vorgaben der EFSA entsprechend hat die Meldung zu den die Krankheitsausbrüche verursachenden Lebensmitteln in den Kategorien zu erfolgen, wie sie in der Grafik dargestellt sind, in diesem Fall "Getreideerzeugnisse/ Reis/ Samen/H ülsenfrüchte" oder beispielsweise "Gemüse und Gemüseerzeugnisse (inkl. Säfte)". Die Grafik gibt somit korrekt ein Ergebnis aus dem Bericht wieder, weshalb auch kein Anlass besteht, sie zu löschen.“ In Deutschland wurden 2023 über 11,5 Mio. Tonnen Getreide gegessen und getrunken. Es gab keinen einzigen nachgewiesenen Krankheitsausbruch durch Getreide. Nachdem wir mehrfach das Amt auf die missverständliche Grafik hingewiesen haben, ergibt sich für uns der Schluss, dass das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) bewusst Getreide in Misskredit bringen und beim Verbraucher Ängste gegenüber Getreideprodukten schüren will. Wer persönlich dem BVL entgegnen möchte, findet hier eine Grafik mit den Fakten: ‍

Fake-Fakten der Berliner Verbraucherschützer
15.02.2024

Maßnahmen gegen Kreuzkontaminationen mit Soja-Allergenen

. Dazu das BfR: „Ausgehend von dieser wissenschaftlichen Basis der Referenzdosen könnten, soweit möglich, seitens des Risikomanagements spezifische Schwellenwerte für die Lebensmittelkennzeichnung abgeleitet werden – abhängig davon, in welcher Größenordnung das verbleibende Risiko für betroffene Verbraucherinnen und Verbraucher als so gering eingeschätzt werden könnte, dass es zu akzeptieren wäre“. Weitere Informationen zu VITAL sowie der VITAL 3.0 Guide und der VITAL Online Calculator. Eine Eingangskontrolle beispielsweise mit einem AgraStrip Pro Allergen-Testkit von Romer Labs, sei so Dr. Sandra Nitschkowski für Mühlenbetriebe sinnvoll: „Mit dem Testkit hat der Müller in elf Minuten vor Ort ohne Labor einen zuverlässigen qualitativen Nachweis von Sojaspuren. Bereits bei 2 ppm schlägt der Test an.“ Die Testkits können komplett mit Streifen, antikörperbeschichteten Inkubationsgefäßen, Extraktionsröhrchen, einem Extraktionspuffer und weiterem Zubehör bestellt werden. Bei der Annahme empfiehlt es sich, die Probe vom Lkw am Rande der Ladefläche zu entnehmen. Hier ist der Kontakt vom Getreide zur Transportbehälteroberfläche am größten. Schlägt der Test nicht an, kann man davon ausgehen, dass die Ladung in Ordnung ist. Würde eine Probe Sojaspuren enthalten, spricht dies für eine Kreuzkontamination während der Ernte, der Lagerung oder des Transports. Der Getreideverarbeiter kann mit den Tests gut nachvollziehen, wie und wo die Kreuzkontamination erfolgte

von Sabine Kemper, Rainer Miserre

Maßnahmen gegen Kreuzkontaminationen mit Soja-Allergenen
15.10.2023

Der Mythos von der Pestizidbelastung

. Nicht verkehrsfähige Lebensmittel werden beanstandet und dürfen nicht mehr im Handel angeboten werden. Den Bericht gibt es zum Herunterladen auf der Homepage des BVL, siehe den Link oben. Belastung mit Pflanzenschutzmittelrückständen ist abhängig vom Herkunftsland ‍ Im Untersuchungsjahr 2021 wurde bestätigt, dass Lebensmittel aus Deutschland und anderen EU-Mitgliedstaaten weniger mit Rückständen belastet sind als Erzeugnisse aus Nicht-EU-Staaten. So lagen die Quoten für Überschreitungen der gesetzlich festgelegten Rückstandshöchstgehalte für Waren aus Deutschland und anderen EU-Mitgliedstaaten in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich bei 1 bis 2 %, für Waren aus Nicht-EU-Staaten dagegen zwischen 5 und 10 %. Für das Jahr 2021 wurde mit 10,9 % (2020: 7,8 %) ein neuer Höchststand erreicht. Der Anstieg kann verschiedene Ursachen haben. Zum Bei-spiel können wegen der Witterungsbedingungen in den Herkunftsländern verstärkt Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen. Ergebnisse zu Rückständen in den verschiedenen Lebensmittelgruppen ‍ Während für die anderen Lebensmittelgruppen die Überschreitungsquote im Vergleich zum Vorjahr stagnierte (Obst und Gemüse) oder sogar sank (Getreide, Lebensmittel tierischen Ursprungs, Säuglings- und Kleinkindernahrung), war bei der Gruppe der verarbeiteten Lebensmittel ein deutlicher Anstieg an Überschreitungen auf 8,2 % im Jahr 2021 (2020: 3,1 %) festzustellen. Der Anstieg kann u. a

von Rainer Miserre, Sabine Kemper

Der Mythos von der Pestizidbelastung