Bühler unterstützt bei Klimabilanzierung von Mehl und Mühlen
Klimabilanzen und CO₂e-Transparenz für Getreideverarbeiter
Bühler am Hauptsitz in Uzwil
Bild von: Bühler
Immer mehr Kunden von Mühlen verfolgen ehrgeizige Klimaziele und wünschen eine Klimabilanz der eingekauften Produkte. Der ökologische Fußabdruck von Mahlerzeugnissen wird zum Wettbewerbsfaktor. Bei dessen Berechnung unterstützt die Bühler Group nach dem GHG-Protokoll.
KI-Zusammenfassung
- Das GHG Protocol ist der weltweit verbreitete De-facto-Standard zur Erfassung von Treibhausgasemissionen und unterscheidet direkte Emissionen sowie indirekte Emissionen aus Energie und Wertschöpfungsketten (Scopes 1–3).
- Mühlen können mit GHG- und LCA-Software Emissionen entlang der Produktion und Lieferkette erfassen, CO₂e-Fußabdrücke berechnen und Einsparpotenziale etwa bei Energie, Anlagensteuerung und Logistik erkennen.
- Rohstoffe prägen den Fußabdruck von Mehl stark; für genauere Bilanzen sind deshalb auch landwirtschaftliche Daten und individuelle Lieferketten wichtig.
- Kleinere Mühlen stehen bei Datenerfassung und professionellen Tools vor besonderen Hürden. Branchenkooperationen und einfache, standardisierte Hilfen können sie unterstützen.
- Das Praxisbeispiel Hemelter Mühle zeigt, wie Bühler den CO₂e-Fußabdruck von Mehl über Anbau, Transport, Vermahlung und Auslieferung bilanziert und damit fundierte Antworten auf Kundenfragen ermöglicht.
Diese Zusammenfassung wurde von KI erstellt. Sie kann möglicherweise Fehler enthalten. Verlässliche Informationen entnehmen Sie bitte dem Artikel.
Die Anforderungen an Transparenz und Nachhaltigkeit wachsen – getrieben von internationalen Großkunden und Handelsketten. Wer seine CO₂-Emissionen kennt und gezielt reduziert, kann seine Position im Markt stärken. Nestlé etwa strebt Klimaneutralität bis 2050 an, REWE will die absoluten Emissionen in den Lieferketten seiner Eigenmarken bis 2030 um 15 Prozent senken. Für Mühlen bedeutet das: Sie müssen künftig offenlegen, wie viele Treibhausgase in ihren Produkten stecken – und was sie tun, um diese zu reduzieren.
Ein wirksamer Hebel zu mehr Transparenz liegt in der systematischen Erfassung aller klimarelevanten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette. Das GHG Protocol hat sich als globaler Standard für die Treibhausgasbilanzierung etabliert. Es ist eine zivilgesellschaftliche Initiative unter Beteiligung von Unternehmen und ohne regulatorische Befugnisse. Dennoch ist das Protokoll weltweit der anerkannte De-facto-Standard zur Treibhausgasbilanzierung geworden - vergleichbar mit einem offenen Branchenstandard.
“Was heute freiwillig geschieht, kann morgen zur Pflicht werden: Die kommende EU-Berichtspflicht für Nachhaltigkeit (CSRD), nationale Klimastrategien und das wachsende Interesse von Kunden erhöhen den Druck, Emissionen auszuweisen“, Dr. Josef Rampl, Bayerischer Müllerbund.
Entwickelt wurde das GHG-Protokoll vom World Resources Institute (WRI) und dem World Business Council for Sustainable Development (WBCSD). Das WRI, mit Sitz in Washington D.C., ist eine Non-Profit-Organisation (NGO). Sie finanziert sich über Spenden und Stiftungsgelder beispielsweise von der Gates…
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