Mühle + Mischfutter

Mit Herz fürs Back-Handwerk

Messe südback 2024 zum 30. Mal in Stuttgart

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Messe südback 2024 zum 30. Mal in Stuttgart

Eine der Ausstellungshallen der südpack 2024

Bild von: Sabine Kemper (alle Fotos)

Die 30. Ausgabe der südback hat mit einem herausragenden Programm und zahlreichen Produktinnovationen ihre Rolle als eine der führenden Fachmessen für das Bäckerei- und Konditoreihandwerk bestätigt. 560 Unternehmen – von etablierten Marktführern bis zu Start-ups – präsentierten sich vom 26. bis 29. Oktober auf 26.438 m² Nettostandfläche.


KI-Zusammenfassung
  • Die südback 2024 begrüßte 34.781 Fachbesucherinnen und Fachbesucher und präsentierte Neuheiten für das backende Handwerk.
  • Live-Demonstrationen, Workshops und Trend-Foren behandelten unter anderem Ausbildung, Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und Fachkräftegewinnung.
  • Beim südback Trend Award wurden Innovationen von BÄKO-ZENTRALE, UNIFERM und VEMAG ausgezeichnet; Schneider erhielt den Nachhaltigkeitspreis, WECARRY wurde Publikumsliebling.
  • Wettbewerbe wie der Carlo-Wildt-Pokal, der neue Back Star und der Vorentscheid der World Chocolate Masters stellten kreative Nachwuchs- und Fachkräfte in den Mittelpunkt.
  • Die Messe erhielt im Schnitt die Note 1,8 und wurde von 89 Prozent der Befragten weiterempfohlen. Die nächste südback findet vom 24. bis 26. Oktober 2026 statt.

Diese Zusammenfassung wurde von KI erstellt. Sie kann möglicherweise Fehler enthalten. Verlässliche Informationen entnehmen Sie bitte dem Artikel.

Die südback stellte den 34.781 Fachbesucherinnen und Fachbesuchern aus dem In- und Ausland Neuheiten in Arbeits- und Betriebstechnik, Rohstoffen, Geschäftseinrichtung und -ausstattung, Verkaufsförderung sowie Dienstleistungen vor.

„Die südback ist der Erfolgsmotor für das backende Handwerk und schafft durch Impulse an jeder Ecke eine einzigartige familiäre Atmosphäre zum Austausch und zur Inspiration. Das hat die Messe in den vergangenen vier Veranstaltungstagen wieder unter Beweis gestellt“, erklärt Andreas Wiesinger, Mitglied der Geschäftsleitung der Messe Stuttgart. „Wir sind stolz darauf, dass die Begeisterung bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern so sichtbar und erlebbar war.“

Im Mittelpunkt der südback 2024 stand die gemeinsame Weiterentwicklung des Handwerks. Live-Demonstrationen, Workshops und praxisnahe Diskussionsrunden ermöglichten es den Fachbesucherinnen und Fachbesuchern, neue Produkte und Trends hautnah zu erleben und selbst zu testen.

Der große Stand der Schapfenmühle mit vielen Kunden.
Der Geschäftsführer der Schapfenmühle Ralph Seibold hat seine Frau Ulrike (r.) und Tochter Anna (l.) mitgebracht.

Ein bewährtes Highlight der südback ist das Konditoren-Trend-Forum. Hier standen unter anderem die Weiterentwicklung der Ausbildung, innovative Ideen für das Außer-Haus-Geschäft und moderne Warenpräsentationen im Fokus. Experten wie Kevin Kugel und Roman Schäfer inspirierten das Publikum, und der italienische Konditorenverband bot internationale Einblicke.

„Es ist beeindruckend, wie sich das Handwerk durch Austausch und Wissenstransfer weiterentwickelt“, so Klaus Vollmer, Geschäftsführer des Landesinnungsverbandes des Konditorenhandwerks Baden-Württemberg.

Junge Talente konnten beim 15. Carlo-Wildt-Pokal wieder ihr Können unter Beweis stellen: Unter dem Thema „LandLeben“ gestalteten die Auszubildenden Dummy-Torten und beeindruckten mit handwerklichem Geschick, Kreativität und Präzision. Als Beste des Wettbewerbs tat sich Vivien Müller von der Konditorei Geiler hervor. Daneben schafften es Lilly Blumenstein von Hans liebt Kuchen und Paula Decker von der Böckeler Confiserie und Kaffeehausbetriebe GmbH auf das Siegertreppchen und sicherten sich damit tolle Preise.

Der Stand der Rettenmeier Mühle zusammen mit der Bavaria Mühle ist gut besucht.
Geschäftsführer Markus Rettenmeier ist zufrieden mit den Kundengesprächen.

Die Rettenmeier Mühle bietet als klassische Brotgetreidemühle neben Weizenmehlen auch Roggen- und Dinkelmehle an.

"Wir möchten auf der Südback gerne den Bäckern helfen, indem wir rustikale Mehle, die wir etwas aufbereitet haben zur Verfügung stellen. Das sind beispielsweise Ruchmehle auf Weizen und Dinkelbasis, Zwirbelmehle oder Baguettemehle. Das sind Trends momentan", erklärt Markus Rettenmeier.

Er hat mit seinen Backtechnikern gute Produkte entwickelt, die der Bäcker einfach und flexibel einsetzen kann.

Im Bäcker-Trend-Forum wurden Themen wie Künstliche Intelligenz, nachhaltige Produktionsprozesse und Fachkräftegewinnung durch Social Media beleuchtet. Praktische Live-Vorführungen und Vorträge boten frische Impulse für die Branche.

„Es ist uns ein Anliegen, dass der Bäckerberuf nicht nur lebendig bleibt, sondern auch Innovationen aufnimmt und zukunftsfähig wird“, betont Stefan Körber, Geschäftsführer des Bäckerinnungsverbands Südwest.

Ein weiterer Höhepunkt der Fachmesse war der südback Trend Award, bei dem Innovationen in den Kategorien Marketing, Rohstoffe, Technik und Nachhaltigkeit prämierte wurden. Eine Fachjury wählte im Vorfeld die besten Ideen unter den Bewerbungen aus. Die BÄKO-ZENTRALE eG wurde für das kassenlose Tool BÄKO-AutoPOS ausgezeichnet, UNIFERM für das Fermentationsprodukt UNIFERM FermFresh® AromaDurum und VEMAG Maschinenbau GmbH für eine Automatisierungslösung zum Befüllen von Blechen.

Am Stand der Grüninger Mühlen v.l.n.r.: August Stillhard (Verkaufs- und Exportleiter), Stefanie Kalberer-Grüninger, Christoph Kalberer (Leitung Finanzen), Christoph Grüninger (Inhaber und Vorsitzender der Geschäftsleitung) seine Frau Yvonne Grüninger und Produktionsleiter Philipp Marquart.

Schneider GmbH erhielt den Preis in der Sonderkategorie Nachhaltigkeit für den kompostierbaren Spritzbeutel „Greeny“. Die Produktneuheiten wurden dem Fachpublikum erstmals auf der südback vorgestellt. Außerdem stimmten über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den „Publikumsliebling“ unter allen Einreichungen ab. Gewählt wurde das Unternehmen WECARRY mit ihrem Mehrwegbeutel für Backwaren.

südback 2024 mit Trendthemen

Erstmals wurde während der Messe auch der Wettbewerb „Back Star“ für die kreativsten Rezepte zum Motto „Foodporn“ und „Serienliebe“ veranstaltet. Julijana Cavic beeindruckte die Jury mit ihren Tartelettes und erzielte die höchste Punktzahl. In ihrem selbst entwickelten Rezept kombiniert Cavic einen Matcha-Mürbeteig mit einer fruchtigen Litschi-Einlage, gekrönt von einer Jasmintee-Creme und Baiser, das ebenfalls eine feine Jasminnote aufweist. Die angehende Konditorin befindet sich im dritten Lehrjahr und arbeitet in der Konditorei Wegel in Neuss.

Am Stand des internationalen Unternehmens Backaldrin, welches Brotideen und hochwertige Backgrundstoffe entwickelt, sprach Rainer Miserre (Verlag Moritz Schäfer), mit Christof Engelke (Geschäftsführer Gebr. Engelke) und Peter Augendopler sen. (Inhaber Backaldrin). Im Hintergrund ein Gemälde von René Marcel Rivière. Die aufwändigen Ölbilder unterlegt der Künstler mit feinsten Bleistiftzeichnungen und gestaltet den Bildaufbau nach den Vorbildern Michelangelo und Leonardo da Vinci. Der Farbauftrag erfolgt in mehreren transparenten Lasurschichten und verleiht dem Bild so große Leuchtkraft.

Backaldrin-Inhaber Peter Augendopler sen. hat in Asten nahe Linz das PANEUM als Wunderkammer des Brotes geschaffen.  Besucher des PANEUMs werden mitgenommen auf eine Reise in die faszinierende Welt und Geschichte des Brotes. Kunst- und Kulturobjekte aus 9 000 Jahren und vielen Teilen der Welt laden zum Staunen ein. Das PANEUM ist auch eine architektonische Entdeckungsreise und trägt die Handschrift von Wolf dPrix, CEO von COOP HIMMELB(L)AU, eines der renommiertesten Architekturbüros der Welt. Schon beim ersten Treffen zwischen dem Architekten und dem Auftraggeber entstand die Skizze mit einer Box, die das Fundament des Bauwerks bildet.

Kanten und fließende Linien, Holz und Edelstahl, hell und dunkel: Die Architektur des Brotmuseums lebt von der Kombination von Gegensätzen und zieht aus Kontrasten ihre Dynamik und Faszination. Foto: Sergio Pirrone.
Mit der spiralfömigen Treppe zitiert Wolf dPrix den Mailänder Künstler Maurizio Cattelan, der dasselbe Konzept im Guggenheim-Museum in New York umgesetzt hat. Foto: Backaldrin.

Doch zurück von Ausflug ins PANEUM in Linz zurück nach Stuttgard in die Hallen der Messe. Dort wurde die steigende Nachfrage nach schnellen und qualitativ hochwertigen Snacks im „Twenty 4 Snacks“-Bereich in Halle 6 thematisiert, wo attraktive Snack-Konzepte zur Ansprache neuer Zielgruppen präsentiert wurden. Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr die „Eis-Bühne powered by Alfred Pfersich“, die neue Akzente für Bäckereien und Konditoreien mit Interesse an Speiseeis setzte.

Spezialbürsten für das Bäckereihandwerk hat die Firma Spezialbürsten Hochmuth. Ulrich Hochmuth und Andre Hochmuth mit einer ihrer Bürsten aus Naturprodukten.

Ein richtiger Publikumsmagnet war der nationale Vorentscheid der renommierten World Chocolate Masters, der zum ersten Mal live auf der südback ausgetragen wurde. Dabei zeigten die hochkarätigen Kandidatinnen und Kandidaten aus Deutschland und Österreich in fünf intensiven Wettbewerbsrunden ihr kreatives Können und präsentierten Schokoladeninnovation auf höchstem Niveau. Johannes Warmuth ist der neue Chocolate Master für Deutschland und Österreich und wird am internationalen Finale in Paris teilnehmen.

„Für uns ist die südback eine der bedeutendsten Messen für die Branche“, erklärt Stefan Strehle, Geschäftsführer der BÄKO-ZENTRALE eG. „Hier kommen Branchenkenner zusammen, teilen Wissen und Ideen und kehren mit neuen Impulsen und Konzepten zurück, um ihre Betriebe zukunftsorientiert aufzustellen.“

Auch die Umfragen unter den Fachbesuchenden bekräftigen die hohe Zufriedenheit mit der südback 2024: Im Schnitt erhielt die Messe die Note 1,8 und wurde von 89 Prozent der Teilnehmenden weiterempfohlen.

Die nächste südback ist für den 24. bis 26. Oktober 2026 geplant.

Die Mönsheimer Mühle begeisterte Besucher mit einem riesigen Showroom.
Kai Nädler von der Mönsheimer Mühle beim Showbacken.
Eine beeindruckende Produktauswahl animierte die Besucher zum Probieren am Stand. Und die vielen staunenden Gesichter bewiesen mal wieder: Es gibt wenig schöneres, als den Geruch von frischem Brot.

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